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News

September 15th 2014
 
 München  08.–19. Sept. 2014
 
Ab 18.9. Filmstart & Roadshow
u.a. 18.9. 14: Maxim München
New Music Reviews 8 - 2014
 inkl. Tricky - Gewinnspiel

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 Jazz & Heritage Festival 2014 
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Reviews Catalog 8/9 - 2014
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 Mandingo - The Primeval Rhythm of Life 
 Parlophone / In-Akustik                                                                                    VINYL-TIPP 
  
 

Von Norman Newells 70´s-Session-Crack-Truppe Mandingo gibt es eine weitere willkommene Wiederveröffentlichung: "The Primeval Rhythm of Life", usprünglich bereits 1973 im Regal, bietet Anno 2014 zwar keine Audio-Bonus-Tracks, aber deutlichen optischen Mehrwert. Mit dem sich deutlich an die Sexy-Afro-Verpackung von "Savage Rite"anlehnenden neuen Cover eines gewissen `Volkert´  (hier nochmal im Innenteil des Digipaks enthalten) dürften noch mehr Rare-Groove-Fans auf den Osibisa-nahen Mix aus Afro-Funk-, Jazzrock, Disco- & Big Band-Sound aufmerksam werden. Nach einem Marimba- & Trommel-Intro werden für Tracks wie "Tiger in the Night", "Jungle Wedding" oder "Moon Goddess" alle Exotica-Register gezogen - Maracas, Claves und Bongos, wo man hinhört  - und natürlich die schneidige Bläser-Sektion. Alle benutzten Instrumente sind übrigens auf der Innenhülle abgedruckt - nebst diesem Spruch: "If you want to discover your roots...listen to - dance to - live to: Mandingo - The Primeval Rhythm of Life" - na denn. Go ahead.



 
  
 Please Don´t Freeze   
 Various Artists - Trikont / Indigo                                                                     TIPP & VINYL-TIPP
 
  
 

Early Black Rock´n Roll - in signalgelb. Der Nachfolger der hochgelobten, ebenfalls von Jonathan Fischer kompilierten "Roll Your Moneymaker" (2009) & "I Smell A Rat" (2010), jüngst im vertrauten Ambiente des Sommerfestes der Münchner Vinyl-Anlaufstelle Nr. 1, Optimal, für die Zielgruppe freigegeben. Weitere 26 Aufnahmen schwarzer Blues-, Gospel- und Jazz-Artists, die den Grundstein für eine musikalische Revolution legten, auf die weiße Crossover-Epigonen oft genug nur aufzusatteln brauchten: Rock'  n Roll. Hier gerne 'the rougher the better', wenn es nach den politisch korrekten Giesinger ´black radical´-Musikforschern mit dem Bluesfaible geht. Mit von der Partie diesmal Ike & Tina Turner, Ruth Brown, Elmore James, Bo Diddley, John Lee Hooker, Muddy Waters oder Howlin' Wolf, der seinem Namen hier alle Ehre macht. Echte Raritäten & Kuriositäten gibt es auch, wie Dickie Thomsons Atomkriegsphantasie "Thirteen Women And One Man". Gewohnt gute Ausstattung mit ausführlichen, englischen & deutschen Linernotes & vielen Fotos.                                                      www.trikont.de  




 
  
 Nana Love - Disco Documentary - Full of Funk 
 Bbe /  Alive                                                                                                         TIPP & VINYLTIPP 
  
 

"Masters We Love"- Numero drei. Nach Breakaway &  Hal Bradbury gibt sich aktuell der Londoner Arrangeur & Produzent Reindorf Oppong die Ehre - nebst seiner (damaligen) ghanaischen Gattin mit dem schönen Namen Nana Love, die immerhin alle Tracks geschrieben hat & hier so wundervoll verhangen aus dem dunklen Cover blickt.  Das "Disco Documentary" dieses Pärchens steckt in der Tat voller Funk, jenem der afro-disco-infizierten Sorte nämlich. 1978 mit sechs Sessionsmusikern von Boney M aufgenommen, entfaltet der von Dennis Bovells erstaunlicherweise jahrzehntelang vergessenen Original-Mastertapes gezogene Soundmix aus Nanas getrost als schräg zu bezeichnenden Vocals, Disco-Bässen, Juju-Gitarren, Boney M-ähnlichen Chören, gelegentlichen Synthietupfern und der Afro-Bläser-Sektion eine eigenartige Sogwirkung. Mit "Chains of Love" ist gar ein Reggae dabei. Ein echter Ausgrabungs-Treffer. Parallel natürlich auch wieder als Vinyl erhätlich.      www.bbemusic.com




 
  
 Kev Beadle presents Private Collection 2 
 Various Artists - Bbe / Alive                                                                              TIPP
 
  
 
"..more Independent jazz sounds from the 70´s & 80s" verspricht der Untertitel ganz zu Recht. Wenn Dingwalls-Connoisseur Kev Beadle (nun zum zweiten Mal) in seinen "Private Collection"-Plattenkoffer langt, kommen Juwelen des Genres ans Tageslicht - in der gleichen Güte-Liga wie beim auch an dieser Stelle gepriesenen Vorgänger aus dem Frühjahr 2013 und in aller Regel auch durchaus tanzbar. Diesmal ist schon Archie Shepps "Song For Mozambique" das Geld wert, gefolgt von Stanley Cowells ebenfalls hochklassigen "I'm Tryin' To Find A Way". Die Cover der 12 Original-Veröffentlichungen sind übrigens im Innenteil des Digipaks abgebildet. Knappe Anmerkungen Beadles zu den einzelnen Tracks sowie recht vollständige discographische Angaben vervollständigen diese höchst empfehlenswerte Zusammenstellung, die zum eigenständigen Weiterstöbern einlädt.
http://kevbeadle.blogspot.de/              http://kevbeadle.podomatic.com/


 
  
 White Mink Black Cotton Vol. 3 
 Various Artists - Freshly Squeezed Music / Groove Attack                          LIVE-TIPP 
  
 

Electro Swing versus Speakeasy Jazz...verspricht der Untertitel des dritten Teil der Compilationreihe "White Mink: Black Cotton" Erneut eine Doppel-CD mit Remix-Tracks & neu abgestaubten Originalen von raren 78 RPM Schellackplatten aus den "goldenen" 20er und 30er Jahren. Zusammengestellt einmal mehr von Nick Hollywood (Freshly Squeezed), Weggefährte des Club Montepulciano und des Lost Vagueness (Pioniere der Lounge & Electroswing-Szene). CD1 beinhaltet viele verschiedene Remixe von Producernwie Squirrel Nut Zippers, Kid Kasino (feat. Shea Soul) oder Swing Republic. CD2 setzt dann die zwölf neu gemasterte Originale aus der Prohibitionszeit in Szene. Taking Clubland by storm...Mehr zum Trademark-Artwork: http://dellfina-dellacroix-art.com/ Anfang August mischt die White Mink-Crew auch das Wilderness-Festival in Oxfordshire auf, im September geht es u.a. auf das Bestival.      www.wildernessfestival.com/    Für weitere Festivals- & Live-Events check out: www.whitemink.co.uk/                             



 
  
 Alan Parsons - On Air 
 Music on Vinyl / Cargo                                                                                      BLUE-VINYL-TIPP! 
  
 
Nach dem Auseinandergehen des legendären  Alan Parsons Project machte der Namensgeber Anfang der 90er in ganz ähnlicher Manier "solo", d.h. ohne Eric Woolfson, weiter. Das zweite, zusammen mit Mitstreitern wie Ian Bairnson, Stuart Elliott, Andrew Powell und den Sängern Steve Overland, Eric Stewart, Graham Dye, oder Christopher Cross aufgenommene Album aus dieser Phase, das jetzt als Vínyl wiederveröffentlicht wird, fällt vor allem durch das aufwendige Cover- und Innenhüllendesign von (Ex-Hipgnosis-Legende) Storm Thorgerson & Peter Curzon auf, das den Konzeptcharakter von "On Air" hervorhebt. Das ein Konzeptalbum ist dem Thema 'Fliegen'  gewidmet - in den Texten geht es von Ikarus bis in die Raumfahrt. Parsons hält sich auch hier an die Erfolgsmuster seiner bedeutenderen Gesamtkunstwerke aus den frühen Jahren des `Projects´ wie "I, Robot" oder "Pyramid" - mit "Apollo" ist unter den diversen Balladen auch wieder ein Uptempo-Stück, das von Synthie-Beats vorangetrieben wird.      www.alanparsonsmusic.com/



 
  
 Johnny Pacheco Y Su Charanga Vo. I + II
 
 Malanga Music / In-Akustik 
  
 

Das Latin-Reissue-Label Malanga Music, dass uns an dieser Stelle u.a. im letzten Jahr Ray Barretto & Tito Puente bescherte, würdigt mit der vorliegenden CD  Johnny Pacheco aus der Dominikanischen Republik. Der (mittlerweile hochbetagte) Flötist, Arrangeur & Bandleader mag manchen von den Fania All Stars ein Begriff sein. Aber schon seit den späten Fifties tat sich Multiinstrumentalist Juan Azarias Pacheco Kiniping aka JP im Big Apple mit kubanischer Live-Musik  hervor. Das erste, hier enthaltene Album seiner Band  verkaufte gleich über 100.000 Kopien in der Latin Community - ein Riesenerfolg. Die Wiederveröffentlichung, die die ersten beiden Alben des Ensembles zusammenfasst, entscheidet sich beim Cover für das des Nachfolgers aus dem Jahr 1961. Das Charanga-Personal ist weitgehend das Gleiche. 12-seitiges Booklet mit den jeweiligen Original Liner Notes von Tom Rosado sowie Anmerkungen von Ramon Sosa.



 
  
 Global Hits 
 Various Artists - Lola´s World Records 
  
 

Die bisher zwei, mit dem etwas missverständlichen Namen "Global Hits" versehenen, von der deutsch-türkischen Musikjournalistin & DJane Gülbahar Kültür, zusammengestellten Lola´s World-Sampler stellen je zwanzig aktuelle Vertreter globaler Popmusik abseits des anglophonen Mainstream vor – leider in denkbar einfallsloser Billigverpackung. Mehr Sorgfalt war offensichtlich bei der Produktgestaltung nicht drin. Für derart schnöde Packages reicht eine Datei - Motivation zu weiteren Einlassungen beim Rezensenten im Sinkflug verschollen. 

 


 
  
 Harry Belafonte - Calypso Carnival & The Warm Touch                                            Caterina Valente - Caterina en France / Pariser Chic, Pariser Charme
 
 beide: Vocalion / In-Akustik 
  
 

Die Reissue-Strategen von Vocalion widmen sich aktuell zwei Stars der 60er & 70er Jahre, deren souveräne Fähigkeiten insbesondere als Performer sie weit aus der Masse herausragen ließen.  1- Das Harry Belafonte-Doppelpack mit "Calypso Carnival" &  "Warm Touch" fasst zwei Alben aus den frühen 70ern zusammen. Das explizit karibisch gehaltene "Calypso Carnival" von 1970 wurde speziell für Belafonte geschrieben - von Produzent Ralph MacDonald.  Mit dem Calypso "Black & White (Together)" findet sich bereits ein schönes Beispiel für Belafontes später vollends zum Tragen kommendes soziales & politisches Engagement. "The Warm Touch" (1971) dagegen versammelt Songs von Joni Mitchell, Jake Holmes oder James Taylor) denen Belafonte seinen samtigen Stempel  verpasst. Remastered von den Originalbändern. www.facebook.com/harrybelafonte

2- "Caterina is Europe’s answer to Doris Day, Barbra Streisand and Liza Minnelli - all rolled into one!" Für das britische Label mag es besonders reizvoll sein, mit den beiden hier gekoppelten frankophonen Caterina Valente-Alben aus der Mitte der 60er eine französisch  ("Caterina En France") & eine deutsch ("Pariser Chic, Pariser Charme") gesungene Platte zu kombinieren - sowieso typisch für die in mehreren Sprachen fließend parlierende und singende Künstlerin. Dabei widmet sich das erste Werk von 1963 ganz den Kompositionen des großen französischen Chansonniers Charles Trenet -  dessen berühmtes "La Mer" ist allerdings erst im zweiten, 1966 aufgenommenen Teil dabei - auf deutsch. Interessant beispielsweise die locker-leichte "Komm Zurück"-Version Caterinas mit dem dramatischen "JÁttendrai" Dalidas zu vergleichen. Warum im Innenteil die Valente allerdings ausgerechnet vor Leuchtreklamen in Las Vegas posiert, bleibt in diesem Kontext leicht rätselhaft. Aber ein Weltstar nimmt so etwas eben liebenswürdig gelassen hin, oder eben - nonchalant.                                   http://caterinavalente.com    www.duttonvocalion.co.uk





 
  
 
 
 
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