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  • REVIEWS COMIC 02/03-2017

REVIEWS COMIC 04/05-2017

 


 

comic 04 17 SchwGedanken 1

Schwarze gedanken

André Franquin - Carlsen

comic 04 17 SchwGedanken 1

Der Titel-Schriftzug der nach langem Hin- & Her vorliegenden Ausgabe ist nun doch nicht rot, sondern: weiß. Schade eigentlich.

 TIPP!
 

Zum 50-jährigen Jubiläum des Carlsen-Verlags wird auch Franquins All Time Classic Schwarze Gedanken neu aufgelegt! Die gelungene Veränderung des Covers mit dem roten Schriftzug hat sich nun doch nicht durchgesetzt. In leichter Trotzhaltung und weil es so gut mit unserem TIPP! harmoniert, bleiben wir an dieser Stelle ausnahmsweise bei der vorab präsentierten Cover-Version des Meisterwerks. Denn drinnen bleibt selbstverständlich alles schwarz und (ein wenig) weiß. Der 1997 bereits viel zu früh verstorbene Schöpfer von Funny-Charakteren wie Gaston oder dem Marsupilami präsentierte sich mit den Idées noires als Meister des Makabren, der ab 1977 bis 1983 in seinen schwarzhumorigen Einseitern Militaristen, Kapitalisten oder Jagdfetischisten den Marsch blies und diverse gesellschaftliche Miss-Stände wie Doping oder Todesstrafe aufs Korn nahm. Die exzellent-detaillierten Schwarzweiß-Zeichnungen, weit über reine Schattenrisse hinausgehend, wurden nach der Pointe jeweils mit einer individuell abgewandelten Signatur versehen. Bisher unbekanntes Bonus-Material sucht man in der mehrfach verschobenen Carlsen-Neuauflage leider vergeblich, auch der Amnesty-Gaston-Comicstrip im gleichen Stil wurde hier nicht berücksichtigt. Aber man wird ja noch träumen dürfen. www.carlsen.de

moby dick

Olivier Jouvray & Pierre Alary - Splitter

Dankenswerterweise gibt es jetzt schon eine Neuauflage der 2014 bei Splitter erschienenen Graphic Novel-Adaption von Herman Melvilles Klassiker der Weltliteratur. Im Vergleich mit der zuzeiten auch hier vorgestellten Schwarzweiß-Version von Autor Christophe Chabouté , die in der französischen wie insbesondere in der deutschen Fassung über das wirkungsvollere Cover verfügt, wirken die stimmig colorierten Bilder von Pierre Alary zuweilen manga-näher und dynamischer - bei den menschlichen Charakteren. Der weiße Wal taucht hier buchstäblich erst nach 100 Seiten auf (und dann hat Chabouté wieder die Nase vorn). Ganz ähnlich lösen beide Versionen die nächtliche erste Begegnung der späteren Freunde Ismael & Queequeg, doch Alary hat eindeutig die interessanteren, cinematischeren Perspektiven in seinen Panels. Die Splitter-Autoren verdichten den Walfang-Wälzer insgesamt plausibel und kleben bei der Sprache auch nicht an einer Original-Übersetzung (eine weitere Besonderheit der Chabouté-Version). Wo viel Dialog abläuft, hätten es stellenweise auch ein paar Sätze weniger getan. Insgesamt dennoch ein sehr gelungener Wurf mit der Zeichenharpune. www.splitter-verlag.de

 TIPP
 

comic 04 17 MobyDickNeuauflage

maggy garrison - 1. Lach doch mal, maggy

Lewis Trondheim - Stéphane Oiry - Schreiber & Leser

"Leicht punkig, leicht übergewichtig, kaltschnäuzig und einfallsreich wie keine Zweite", so darf man sich Maggy Garrison vorstellen, die neue Titelheldin von Szenarist Lewis Trondheim (trotz des englisch klingenden Vornamens Franzose) und des 1970 geborenen französischen Zeichners Stéphane Oiry. Der Titel des ersten Bandes wurde auf Wunsch von Trondheim übrigens von Shut up, Maggy! in Lach doch mal, Maggy! geändert - beides innere Monologe dieser echten Londoner East-End-Pflanze, die gleich zu Beginn ihres ersten Jobs seit zwei Jahren, als Sekretärin beim Privatdetektiv Anthony Wight, in einen Fall um auffällig begehrte Spielhallen-Tickets hineingezogen wird. In dessen Verlauf liegt ihr neuer Chef alsbald im Krankenhaus, Maggy freundet sich mit einer Polizistin an und wirft ein Auge auf einen Kleinganoven. Letzterer scheint der passabel anlaufenden Serie erhalten zu bleiben: Im August des Jahres soll der zweite Band mit dem Titel Der Mann in meinem Bett erscheinen - wenn es sich Trondheim nicht noch anders überlegt - zunächst ist der Szenarist im Mai zu Gast beim kommenden Comicfestival München. http://schreiberundleser.de

 Festival-Präsenz!
 

comic 04 17 MagGarrison

geisel

Guy Delisle - Reprodukt

1997 wird Christophe André, Mitarbeiter der hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, für die auch Guy Delisles Gattin arbeitete, im Nordkaukasus von tschetschenischen Separatisten entführt. Der mit seinen Reportagecomics wie Aufzeichnugen aus Jerusalem, Aufzeichnugen aus Birma und Pjöngjang erfolgreiche Graphic Novel-Autor hat Christophe André Jahre später getroffen und die Geschichte von dessen Geiselhaft aufgezeichnet. Mit der Inszenierung der 111 Tage bangen, abgeschotteten Wartens, hat sich Delisle erstmalig eines nicht autobiografischen Stoffes angenommen. Diese Geisel ist auf gleich 430 Seiten angewachsen, die sich hinter dem gelungenen Cover verbergen. Auch wenn es offensichtlich Konzept war, die Dehnung der Zeit abzubilden, und strikt aus der Perspektive des Gefangenen zu berichten, quasi als Chronist der Langeweile - irgendwie schleicht sich beim Leser ebendiese ein ob der repetitiven Tagesabläufe. Die Entführer sprechen eine unverständliche Sprache, das Kopfkino des je nach Unterkunft an den Heizkörper oder einen Ring am Boden angeketteten André beschränkt sich meist auf historische Details aus den Napoleonischen Kriegen. Die Freiheit ergibt sich endlich auch beiläufig, ohne wirklichen Spannungsbogen. Die Seelenlage des Eingesperrten erschließt sich nicht wirklich, über Andrés Bereitschaft nach ersten Verhandlungen seitens seiner Arbeitgeber noch länger auszuharren, um nur kein Lösegeld zu zahlen, schüttelt der Leser eher innerlich den Kopf. Mag all das mit Authentizität als oberstem Gebot begründet sein, ein anderes Geiselschicksal hätte mit der gleichen Wahl der Stilmittel wohl einen spannenderen Comic-Roman ergeben.

 

comic 06 17 Geisel Guy Delisle

www.reprodukt.com

der krieg der welten

Thilo Krapp - Egmont

Der deutsche Illustrator Thilo Krapp hat sich den berühmten frühen Sci-Fi-Klassiker von H.G.Wells für eine Graphic Novel-Adaption vorgenommen - in etwa zum 150. Geburtstag des britischen Autoren und Zeitmaschine-Erfinders. Dessen 1898 erschienenes Werk Der Krieg der Welten handelte zwar ursprünglich vom Angriff feindlich gesinnter Marsianer, galt jedoch in kommenden Jahren immer wieder als Parabel auf die katastrophalen Folgen des irdischen Mitlitarismus. Im Vorfeld zweier Weltkriege wurde Well´s Story unheimliche Aktualität zuteil, etwa durch Orson Welles´ legendären US-Hörspiel-Radiocoup 1938, den Thilo Krapp 1986 hörte. Auch heute könnte der Leser Parallelen zu den Jahre andauernden Raketen-, Gas- und Enthauptungs-Greueln in Syrien ziehen. Aus auf die Erde gestürzten Kapseln verheeren die Marsianer mit ihren Tripod-Kampftürmen und den spätere atomare Greuel vorwegnehmenden "Hitzstrahlen" die Grafschaft Surrey und schließlich auch London. Kurz vor Auslöschung der Menschheit setzen Erd-Bakterien dem Alien-Kriegs-Spuk ein Ende, die Aggressoren verrotten in Ihren Kriegsmaschinen, die später zur Schau gestellt werden. Protagonist Robert findet seine Frau Emma wieder, die Albträume aber bleiben ihm. Der 1975 geborene Thilo Krapp setzt die dystopische Vorlage in schulbuchähnliche Grauton-Zeichnungen um, in denen die oktopusartigen Marsmonster buchstäblich wie Fremdkörper wirken. Im Anhang finden sich einige Vorstudien zu den Charakteren, viktorianischer Mode & Architektur. Krapp wird sein Werk auf dem Comicfestival München vorstellen. www.egmont-graphic-novel.de

Festival-Präsenz!
 

comic 04 17 KriegDer Welten

lucky luke band - das gelobte land

Achdé & Jul - Ehapa Comic Collection


Das vom Ehapa-Verlag groß inszenierte 70-jährige Lucky Luke-Jubiläum hat schon einige gelungene Veröffentlichungen gebracht, etwa die Bonhomme-Hommage Der Mann, der Lucky Luke erschoss", den opulenten Artbook-Band Auf den Spuren von Lucky Luke oder die fundierte Reddition-Schwerpunkt-Ausgabe zum `lonesome Cowboy´. Neben der in einer Nostalgie-Edition für Deutschland neu geordneten ersten Bände der Serie, läuft auch die mittlerweile von Zeichner Hervé Darmenton, aka Achdé und Szenarist Julien Berjeaut aka Jul übernommene Reihe weiter und ist mit Das Gelobte Land bereits bei Band Nr. 95 angelangt. Ein doppeldeutiger Titel, denn hier reist eine strenggläubige jüdische Familie in den Wilden Westen ein, deren sich Luke als Eskorte annehmen muss. Die jüdischen Bräuche geben genug Anlass für vergnügliche Verwicklungen und Szenarist Jul fügt in bester Goscinny-Manier viele aktuelle Anspielungen in die Sprechblasen ein. Auch zeichnerisch ist ab der Ankunft eines prächtigen Mississippi-Dampfers so einiges geboten, der auf dem Cover passenderweise hochlebende Jubilar reitet weiter - rüstig & in guter Form.

www.ehapa-shop.de/lucky70

 TIPP
 

comic 04 17 LuckyLuke95jews

der nasse fisch

 Arne Jysch - Carlsen

Rath - Gereon Rath. Der von Krimi-Autor Volker Kutscher ersonnene, erfolgreiche Mordermittler am Alexanderplatz startete mit dem Roman Der nasse Fisch - inzwischen gibt es derer fünf. Arne Jysch zeichnet in seiner Graphic Novel-Adaption des ersten Bandes ein genaues Bild des Berlins der teills so gar nicht goldenen Zwanzigerjahre (höchstens im Vergleich dazu, was danach kam) inklusive des Glamours und der Modernität der Frauen, der häufigen Armut und politische Spannungen in der Weimarer Republik. Detaiiliert wird in die breite Palette der Kriminalität und der Entwicklung der modernen Polizeiarbeit eingestiegen. Jysch konnte auf die präzisen Recherchen und Kontakte von Autor Kutscher zurückgreifen - eine Steilvorlage für den nun auch als Comic vorliegenden Hauptstadtroman. Der smarte Rath hat Glück, nicht selbst ins Visier anderer Fahnder zu geraten, lässt selbst einiges an Federn und kann den Fall nur mit Mühe und weiblicher Hilfe über die Bühne bringen...
www.gereonrath.de * www.carlsen.de Auch Arne Jysch wird im Mai zum Comic-Festival nach München kommen.

 Festival-Präsenz!

comic 04 17 NasseFisch Carlsen

patience

Daniel Clowes - Reprodukt

Das prekär sozialisierte Außenseiterpaar Patience und Jack sind 2012 kurz davor, eine Familie zu gründen. Dann fällt die schwangere Patience einem Mord zunm Opfer. Jack wird erst verdächtigt, verurteilt und eingesperrt, dann später freigelassen. Er war es nicht, wie weitere Ermittlungen ergeben, aber auch der wahre Täter ist noch auf freiem Fuß. Jack widmet sich wie besessen der Suche nach dem Mörder, doch kann erst im Jahr 2029, fast 20 Jahre nach der Tat, per Teleporter-Zeitreise ins Jahr 2006 zurück, um in Patience´ Vergangenheit zu wühlen und hoffentlich den Mord zu verhindern...Patience, die neue Graphic Novel des 1961 geborenen US-Autoren, Zeichers & Drehbuchautoren Daniel Clowes wird vielerorten als pychedelisches Leseerlebnis gefeiert, der unmaßgeblichen Meinung der Redaktion nach, wurden Zeitreisen schon packender inszeniert. Die poppigen, aber kühlen Comic-Strip-Zeichnungen kontrastieren hier mit dem trostlosen Seelenleben des Protagonisten und einiger schablonenhafter Nebenfiguren. Die Filmrechte für den Science-Fiction-Thriller mit Coming-of-Age- & Love Story-Elementen jedenfalls sind offenbar schon in Hollywood gelandet. www.reprodukt.com

 
 

comic 04 17 Patience

alix - gesamtausabe 1

Jacques Martin - Egmont Comic Collection

Jacques Martin, Elsässer des Jahrgangs 1921 und Sohn eines Fliegerhelden, war beeinflusst von frühen Hergé-Bildstreifen und den Comic-Strips in der katholischen Wochenzeitschrift Coeurs Vaillants. Nach Ende des 2. Weltkrieges plant er schon sein eigenes Magazin Jaky, als er von Tintin-Verleger Raymond Leblanc in Aussicht gestellt bekommt, für die berühmte Zeitschrift zu arbeiten. Zwei Jahre später macht sich Martins Ausdauer bezahlt und seine Antike-Abenteuer-Serie um den gallischen Sklavenjungen Alix wird in Tintin abgedruckt... Neben seiner Assistenz für Hergé und der Mitarbeit an einigen Tim und Struppi-Abenteuern brachte Martin nach und nach sieben Alix-Alben heraus. Die ersten drei sind im vorliegenden Band zusammengefasst, inklusive 16 von Patrick Gaumer verfassten Extraseiten, u.a. mit den Original-Covern der Erstausgaben bei Lombard/Dargaud und der Neuauflage ab 1971 bei Casterman. Sie ermöglichen, die zeichnerische Entwicklung der zunächst im Hal Foster-Stil inszenierten Hauptfigur von 1948 zu den `Ligne Claire´-Panels von 1952 hin nachzuvollziehen. Bis zu seinem Tod im Jahr 2010 blieb Jacques Martin seiner Figur aus dem antiken Rom treu. Die Nachfolgeserie Alix Senator erscheint seit 2013 bei Splitter. www.egmont-graphic-novel.de

 
 

comic 04 17 Alix1

venedig

Jiro Taniguchi (†) - Carlsen

comic 04 17 VENEDIG

Der mit seinen Bildergeschichten zwischen japanischer Manga-Tradition und westlichen Comics wandelnde Jiro Taniguchi ist mit 69 Jahren gestorben. www.carlsen.de/urheber/jiro-taniguchi/2007 Die sich von normalen Manga-Story-Restriktionen abhebende Arbeitsweise bei Venedig genoß Taniguchi, wie er im Nachwort beschreibt, sogar einen ergänzenden zweiten Band hatte er schon im Hinterkopf... www.carlsen.de

Die Comic-Welt hat den Verlust des im Februar mit erst 69 Jahren verstorbenen Jiro Taniguchi zu verkraften. Bei Carlsen erscheint nun ein erster Taniguchi-Aquarell(!)-Band im Querformat: der mit einer kleinen Rahmenhandlung versehene, komplett farbige Bildband Venedig, der zunächst exklusiv für Louis Vuitton entstanden war. Im Rahmen der Travel Books- Reihe beauftragte der Modekonzern Kreative mit der Vorgabe etwa 120 Bilder zum jeweiligen Reiseziel zu schaffen, ob gezeichnet, fotografiert oder collagiert. Taniguchis Protagonist reist in die Lagunenstadt, als er im Nachlass seiner Mutter ein Kästchen mit Photographien und Zeichnungen aus Venedig findet, um vor Ort mehr über seine Familiengeschichte und insbesondere seinen malenden Großvater zu erfahren...

ice age - chronicle of the earth 1

Jiro Taniguchi (†) - Schreiber & Leser

Auch das beim zweiten deutschen Taniguchi-Verlag, bei Schreiber und Leser, als japanisch geheftetes Manga-Doppel erscheinende Ice Age Chronicle of the Earth wird nun zum Nachruf auf den herausragenden Comic-Autoren aus Nippon. Im aktuellen ersten, in einer unter Eismassen begrabenen Welt der Zukunft angesiedelten Band Nunatak, die Eisinsel wird die Mine Tarpa von der Außenwelt abgeschnitten. Da die Wintervorräte durch einen Unfall verloren gegangen sind, muss der junge Takeru sich auf die gefährliche Reise durch das Eis begeben. Ein silberner Armreif, den ihm einst seine Mutter gab, spielt eine wichtige Rolle... „Dieses Science-Fiction-Abenteuer à la Jules Verne war für mich der Königsweg zum Comic“, sagte Taniguchi zu diesem Werk. Der er Gekiga-Meister widmete sich mit Akribie und hohem zeichnerischen Können anspruchsvoller grafischer Literatur für Erwachsene – außerhalb Japans gilt er als „europäischster” Mangaka. Taniguchis bekannte Bewunderung für Künstler wie Möbius oder Schuiten kann in Chronicle of the Earth besonders anschaulich nachvollzogen werden. Im Sommer steht der Folgeband hierzulande zur Veröffentlichung an. http://schreiberundleser.de

 

comic 04 17 TaniguchiIceAge

Reaktor 1F

Kazuto Tatsuta - Carlsen

Ein Bericht aus Fukushima - Teil 3. Nur einige wenige Journalisten und sein japanischer Original Verlag Kodansha, der die Reaktor 1F-Geschichte in einem seiner Magazine startete, kennen die Identität hinter dem Pseudonym Kazuto Tatsuta. Zu brisant ist derzeit noch die Situation rund Nippons Atom-GAU in Fukushima Daiichi. Der Autor ließ sich wiederholt als Aufräumarbeiter in der Ruine des Atomkraftwerks anstellen, das als Reaktor 1F heute Synonym für ein nationales Trauma ist. Teil 1 der Manga-Reportage-Trilogie mit Zeichnungen aus dem kontanimierten Gelände wurde auch an dieser Stelle gewürdigt. Tatsuta fährt damit fort, in sachlich-neutraler Manier die Begleitumstände seiner Arbeit zu beschreiben, von der Prozedur des Anlegens der Schutzanzüge bis zu Konversation mit seinem Subunternehmer-Arbeitgeber und besorgten Kollegen, die aus dem großteils evakuierten Gebiet rund um Fukushima stammen. Nach zwei Monaten hat sein Körper die jährliche Strahlenhöchstdosis aufgenommen - Tatsuta muss pausieren. Zeit, um seine Eindrücke aus der verbotenen Zone auf Papier zu bannen...

www.carlsen.de

 
 

comic 04 17 Reaktor

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