Empire Of The Sun - Walking On A DreamSpecial Edition EMI Australia Luke Steele (The Sleepy Jackson) und Nick Littlemore (Pnau) packen bekanntermassen mehr Melodie in einen Track als andere auf ein ganzes Album. Das Anfang des Jahres MGMTs überbordende Catchyness mit einer Serie veritabler, von achtzigerinfizierten Ohrwürmern ā la "Standing On The Shore", "Walking On A Dream" oder "We Are The People" noch in den Schatten stellende Empire of the Sun-Hitalbum gibt es nun als getunte Spezialfassung auf 2 CDs. Vier zusätzliche Tracks, diverse Remixe und den Cars-Memorial-Track "Without You" in einer neuen Version. www.empireofthesun.de/
Editors - In This Light And On This Evening PIAS - Rough Trade Und weiter durch die 80er...Lang hat es gedauert, bis das aktuelle, dritte Album der gerade noch die Republik tourenden Editors auch den Weg in diese Redaktion gefunden hat. Mit "In This Light..." hatten die Briten einen bewussten Schnitt getan und gestalteten ihren melodischen Sound elektronischer als auf den Vorgängern, was Ihnen endgültig den Stempel "New Wave Pop" verpasste. Keine schlechte Band. Die anhand von Tom Smiths düsterer Lyrik und einigen Soundelementen wenig überraschenden Vergleiche mit Joy Division/New Order und deren Metamorphose vor einigen gefühlten Jahrzehnten sind wohl dennoch etwas zu hoch gegriffen.
Norah Jones - The Fall Blue Note - EMI Bei diesem Blue Note Release muss man den Jazz schon mit der Lupe suchen. Norah Jones hat sich bewusst vom formelhaften Jazzpop ihrer letzten Alben absetzen wollen. Dafür sind Groove, Folk, Blues, Country und Pop in der neuen Mischung von "The Fall" angelegt. Eine Americana-Bandbreite, die von der ausdrucksstarken warmen Stimme der Sängerin zusammengehalten wird und die einem Album zugutekommt, das sich in den Texten vor allem mit Beziehungs-Hassle und Trennung auseinandersezt. Für die neue musikalische Linie stehen auch Produzent Jacquire King (Kings of Leon, Tom Waits) und Begleitmusiker wie die Gitarristen Marc Ribot und Smokey Hormel. Play Tracks 1,5, 9.
Cerys Matthews - Donīt Look Down Rainbow City Recordings - Groove Attack Die Waliser Sängerin Cerys Matthews stand bis 2001 der Band Catatonia vor und nahm vor "Donīt Look Down" bereits zwei Solo-Alben auf, die hierzulande wenig Aufsehen erregten. Was sich mit "Donīt Look Down" womöglich nicht entscheidend ändern wird. Melodien hat es zwar zuhauf, der sehr komplexe Soundwall um die meisten hier versammelten Songs, den Cerys mit Produzent Mason Neely entwickelt hat, dürfte eher auf der Insel funktionieren. Eventuell hat die Dame aber auch erstmal ganz andere Sorgen, Cerys Matthews ist nämlich gerade zum dritten Mal Mutter geworden. Was diesmal rein biologisch zu verstehen ist. www.cerysmatthews.co.uk
Im Jahr 30 nach dem legendären Debüt "Cut" ereignet sich Unerhörtes: Nach 25 Jahren ruhender Slits-Aktivitäten haben sich zunächst 2/3 der Band, d.h. die deutsche Weltbürgerin Ari Up und Bassistin Tess Pollitt (sowie neuerdings, nach der Produktion von "Trapped Animal", auch wieder Viv Albertine) dreifach-jugendliche Verstärkung an Bord geholt. Erste Gehversuche im neuen Line-Up gab es seit 2006 und nun: ein neues Album. Naturgemäß ist die Punk-Attitüde Geschichte, übriggeblieben sind Dub & Humor. Gesungen wird im Chor, auch mal deutsch oder japanisch und oft genug hört sich das Ganze eher nach Zap Mama oder Tom Tom Club als nach den alten Slits an. Bei Tracks wie "Reggae Gypsy" ist es auch mal zuviel des Klamauk. Die britische Presse empfing die Slits gleichwohl ausgesprochen freundlich zurück. www.theslits.co.uk/
The Raveonettes - In And Out Of Control TIPP! Fierce Panda - Cargo
Nein, es sind nicht Bananarama, die da mit "Bang" den Auftakt zum neuen Raveonettes-Album gestalten. Poppiger sind letztere geworden, die früher charakteristischen Shoegazer-Sounds von "Lust Lust Lust" gesellen sich erst im letzten Track zu den neuerdings dominierenden Surf-Gitarren. 60īs-Spielereien, Phil Spector oder die Ramones klingen weiterhin an und in einem Song wie "Boys Who Rape (Should All Be Destroyed)" kommt sogar massenweise normalerweise Unvereinbares wie drastischer Text, Doo Wop, Rhythmusbox, Elektronik, Gitarrensolo und engelsgleicher Gesang zusammen. Ganz eigene Linie durchs Pop-Labyrinth abseits von Hype & Trends. Respekt!
Dieses Album wird bleiben, das wird spätestens beim unwiderstehlich groovenden zweiten Track "15 Aout" klar. Das Aushängeschild des Nouveau Chanson, ja, der aktuellen französischen Kunst überhaupt ist nach vier eigenen Alben und diversen Produktionen für Francoise Hardy, Keren Ann, seine Schwester Coralie Clement, Carla Bruni oder Henri Salvador auf einem Level mit Serge Gainsbourg angekommen (für Biolay wahrscheinlich das grösste Kompliment und bewegt sich virtuos durch alle Genres des frankophonen Kosmos, auf den im Booklet herabgeschaut wird und versteht es sogar, Reminiszenzen an das Mutterland des Pop auf der anderen Kanalseite einzuarbeiten. Play all.
Le Pop 5 Various Artists - Le Pop - Groove Attack
Biolay ist selbstredend auch auf der neuen, fünften Folge der "Le Pop"-Samplerreihe vertreten, die wieder mal dokumentiert, dass sich in Frankreich eine propere Szene entwickelt hat, die neuen Chanson, Pop und Rock selbstbewusst miteinander verbindet. Empfehlung für den ausgewogenen Sampler ohne Ausfälle, der auch französischsprachige Stücke vom amerikanischen Kontinent einbezieht. www.lepop.de
Natural Self - My Heart Beats Like a Drum LIVE-TIPP! Stonephace - Stonephace TIPP! beide: Tru Thoughts - Groove Attack
Nathaniel Pearn aka Natural Self, DJ und Produzent aus Brighton, schüttelt auch auf seinem zweiten Album für das renommierte britische Tru Thoughts-Label (u.a.Quantic) einen dichten, verschleppten Midtempo-Grooveteppich aus beiden Ärmeln. Seine Ingredenzien dabei: Hip Hop, Jazz, Electronica. Am 8.1. 2010 wird Natural Self bei "Jazz & Milk" in München erwartet - Ort: Muffatcafe. www.myspace.com/naturalself www.naturalselfmusic.com/
Bei dieser Gelegenheit sei auch endlich auf eine mittlerweile gut abgehangene, hierzulande aber noch wenig gewürdigte Veröffentlichung aus gleichem Hause hingewiesen. Stonephace ist das Projekt von Adrian Utley (Portishead- Gitarren) und Larry Stabbins (Working Week- Flöte, Saxophone, Orgel). Unterstützt wurden die beiden von Produzent Krzysztof Oktalski, dem Bassisten Jim Barr (Portishead) dem Trompeter Guy Barker (u.a. bei Dizzy Gillespie) und anderen. Auf der Basis einer modernen Hip Hop-Ästhetik wird ein ungemein dichter Sound zwischen Jazz, Indie, Elektronica und Psychedelic-Elementen kreiert. TIPP!
Mit der dänischen Nr.1-Newcomerin Aura Dione hat man so Einiges vor bei Universal. Die Zeichen stehen nicht so schlecht, nachdem anders als im skandinavischen Nachbarland, wo vor allem der hymnische "Song For Sophie" reüssierte, das freche "I Will Love You Monday (365)" bereits in den deutschen Charts zuckt. Und noch einige weitere Titel haben hier Radio- und Hit-Potential , ohne dass es gleich so glatt wird wie in "You Are The Reason". Gesangs- und Produktionsstandard (Michael Pfundheller) sind jedenfalls beachtlich, ebenso wie die Tatsache, dass Aura alle (!) Stücke selbst geschrieben hat. Play Tracks 2, 3, 4, 8
Marbert Rocel - Catch A Bird Compost - Groove Attack Nach verhaltenem Einstieg in den Nachfolger zur 2008er Überraschung "Speed Emotions" gibt eine genervte Katze das Kommando für eine weitere hübsche House-Pop-Nummer aus der Soundkitchen von Marcel Aue, Robert Krause und Antje Seifarth, der noch ein paar mehr folgen auf "Catch A Bird". Das Thüringer Trio bereicherte kürzlich die rappelvolle Münchner Compost-Geburtstagsparty als einziger Live-Act. "Wir hören Rap (echt?), lieben Jazz und tanzen am liebsten zu House." Man addiere etwas Laptop-Elektronik, dann hat man in etwa den gleichen Vogel wie Marbert Rocel. Play Tracks 2, 6, 7, 11. www.marbertrocel.com/
The Asteroids Galaxy Tour - Fruit LIVE-TIPP I.E. Music - EMI /
"A Girl Like You" - gleich die Hälfte der Stücke auf dem die Space-Karte spielenden Debütalbum der dänischen Space-Fee Mette Lindberg (& Co. ) versucht sich an einem ähnlich akzentuierten Motown-Beat wie Edyn Collins einstiger Über-Single. Mettes gesanglich an Duffy erinnernde Performance sorgte unlängst auf dem Reeperbahnfestival für Begeisterung. Nun haben die live bläserverstärkten Newcomer mit "Fruit" einen aktuellen Anlass für eine kurze Folgetour im südlichen Nachbarland (das sind wir!). Play Tracks 2,4,6. Derzeit auf D-Tour. Am 14.12. live in München: Dänischer Doppelpack mit Giana Factory
Gerade war auch Aluminium Babe, die schwungvolle Gitarrenpopband um die schwedische Frontfrau Anna (in München im Vorprogramm der danach blassen Freaky Fukin Weirdoz) in Deutschland live auf Tour. Auf deren aktuellem Album "17" werden inklusive einer fetzigen "Psycho-Killer"-Version vom Start weg gleich ein halbes Dutzend Uptempo-Bretter abgefeuert, dass es nur so eine Freude ist. Diese aufgekratzte New Yorker Party-Posse pausiert mal für ein zwei Tracks, um dann die Tanzschraube wieder gekonnt anzuziehen. Erstaunlich, dass die Band sich offenbar bereits seit 2001 ohne allzu grosses Echo nicht nur durch die Clubs in Übersee spielt. Im Gossip-Hype-Fahrwasser und der wiedererwachten NY-Begeisterung könnte da noch mehr gehen.
A Place To Bury Strangers - Exploding Head LIVE-TIPP Rough Trade Die Mute-Neulinge A Place To Bury Strangers nach Auftritten auf dem Sommerfestival-Circuit mit ihrem zweiten Album, "Exploding Head." Ihr psychedelisch-druckvoller Wall of Sound arbeitet mit Gitarren, 80er-Wave-Mustern, Noise und Melodie. Aufgenommen wurde mit Sound Engineer Andy Smith (David Bowie u.a.) bei Death By Audio, der Firma von Frontmann Oliver Ackermann, die Gitarrenpedals für Bands wie U2, TV on the Radio und -klar- My Bloody Valentine herstellt. Wenn es mit der Band nicht hinhauen sollte, steht der Mann also nicht auf der Strasse. Befreites Aufspielen also auch in in München: Am 4.12. live im 59 to 1.
Miike Snow - Miike SnowTIPP! Columbia - Sony
Gerade noch rechtzeitig trudelt auch dieser Wolpertinger bei uns ein. Die sonst eher als Bloodshy & Avant im Hintergrund für erfolgreiche Chartacts a la Kylie & Madonna werkelnden schwedischen Produzenten Christian Karlsson und Pontus Winnberg haben sich mit dem amerikanischen Sänger Andrew zum Jahresende eine höchst eingängige Platte in Eigenregie gegönnt, die im Indiepopbereich noch für Furore sorgen könnte. Das Trio schaut zwar recht frostig aus dem Booklet, an ihrer abwechslungsreichen und flott durchhörbaren Melodiensammlung "Snow" könnte man sich aber durchaus über die kalte Jahreszeit hinweg wärmen.
Charlotte Hatherley - New Worlds Charlotte Gainsbourg - IrmNEW ! Little Sister - Rough Trade / Atlantic - Warner Neben ihrer Solo-Karriere verdingt sich Miss Hatherley konsequent weiterhin bei anderen Grössen der Szene als Begleitmusikerin. Die derzeit mit Bat For Lashes tourende ehemalige Ash-Gitarristin nun mit ihrem dritten, mit Rob Ellis (PJ Harvey) eingespielten Soloalbum, das weniger gitarrenbetont in Richtung Pop fortschreitet und sogar Kate-Bush-Reminiszenzen nicht ausspart, ohne nach dem dynamischen Opener "White" noch groß zu überzeugen. Play Tracks 1,9, 10. Charlotte, die zweite. Ob sich Mademoiselle Gainsbourg bei der Arbeit an ihrem neuen Album "Irm" von den Strapazen des Drehs mit Lars von Trier erholen konnte? Zwei Drittel der Aufnahmesessions fanden erst nach "Antichrist" statt. Die Zusammenarbeit mit ihrem Produzenten Beck kann jedenfalls als veritabler Coup gelten, nachdem auf ihrem Album von 2006 bereits Größen wie Air oder Jarvis Cocker hereinschauten. Der aus der Medizin stammende Titel (für eine spezielle Form der Hirnblutung) von Album und erster Single (mit Beck im Duett) deutet an, dass auch der Rest auch Ecken und Kanten haben könnte. Ob Becks Raffinesse ausreicht, um der schauspielerisch längst emanzipierten Tochter von Serge G. und Jane B. einen Schritt aus dem übermächtigen Musik-Schatten des Vaters (und dem von Benjamin Biolay, der gerade erst vorgelegt hat) zu ermöglichen, müssen mehrere Hördurchläufe klären. Eine förderliche Chemie zwischen beiden gab es offenkundig. www.myspace.com/charlottegainsbourg
Die Freiburger Singer/Songwriterin Judith Heusch bereits ein Jahr nach "Lost in your Head" mit dem dritten Album, das mit Produzent Tobias Schwab entwickelt und eingespielt wurde, diesmal fast ausschließlich akustisch. Auch Cover- und Bookletgestaltung deuten es an - es geht zurück zur Natur. Wieder gibt es Liebliches, Melancholisches, Angedüstertes - Geschichten über "failures, swindlers and common drunks, liars and thieves". Mal klingt es kammermusikalisch, mal eher nach Walzer auf dem Jahrmarkt. Nach einigen Konzerten im Oktober gibt es am 12.12. noch einen Auftritt in Weil am Rhein (Kesselhaus). www.pattymoon.de Among The Oak & Ash - Among The Oak & Ash Verve - Universal Among The Oak And Ash ist das aktuelle Duoprojekt der beiden
amerikanischen Singer, Songwriter und Gitarristen Josh Joplin und
Garrison Starr. In Nashville nahmen die beiden mit arrivierten Studiocracks ein bemerkenswert rundes Album auf, das Appalachen-Folk, Traditionals, Country-Pop und eigene Kompositionen mit einem weiten Textspektrum vereint - um nicht weniger als Liebe, Verlust, Verlangen, Grausamkeit und Tod geht es, was bei Ansicht des beschaulichen Covers überraschen mag. Allzu nostalgisch geht es dabei nicht zu, Joplin & Garrisons Folkmischung hat die nötige Frische, um sich noch öfter im Player zu drehen.
Clara Luzia - The Ground Below Asinella - Broken Silence Freundlich-melancholische Folksongs aus Österreich, auch wenn es in den englischen Texten von Clara M.L. Humpel für ihre Band (Cello, Klavier, Schlagzeug) auch mal ernster zugeht. Einige kennen das möglicherweise von den letzten FM4-Samplerangeboten, dort hat Claria Luzia eine Art immerwährendes Heimspiel. Das kann man stimmig und nett finden, aber auch Ecken und Kanten, insbesondere im immergleichen Gesang vermissen.
www.claraluzia.com
Candelilla - ReasonreasonreasonreasonLIVE-TIPP Red.Can.Records -Broken Silence Gerade hat das junge Münchner Frauenquartett Candelilla sein Debütalbum mit einer Releaseparty eingeweiht. Einflüsse der Pixies oder Sonic Youth sind auf "Reason.." offenkundig. Eingängige, bassgetriebene Wavepassagen und sperrigerere oder balladeske Theatermusik incl. leichtem Avantgardeeinschlag wechseln sich bei Candelilla ab, genauso wie die englisch- und deutschsprachigen Texte. Derzeit auf Tour in Deutschland und Österreich. Nächster Auftritt in München am 22.1.10 - als Support für Ja, Panik im Atomic Cafe. www.candelilla.de/
Spurv Laerke - On the Brink of the Big Otter LIVE-TIPP Januar The Voluntary Butler Scheme - At Breakfast,Dinner,Tea Flight Of The Conchords - I Told You I Was Freaky
Hazelwood - Indigo / Rykodisc - Warner / Sub Pop - Cargo
Spurv Laerke reitet dank dänischer Sängerin auch auf der gegenwärtigen Skandinavien-Welle mit, auch wenn die Band hinter Kristina Kristoffersen amerikanisch-deutsch-russischen Urspungs ist. Dem gemischten Vierer, der gerade auch eine erste kleine Deutschland-Tour (ohne Bayern, Ende Januar folgen weitere Daten) hinter sich gebracht hat, gelingen auf dem Debüt zumindest vier, fünf hübsche Indie-Popsongs, darunter das New Order-Cover "Bizarre Love Triangle", beim weniger schwungvollen Rest lässt die begrenzte Bandbreite von KKs Stimme kaum kaschieren. Play Tracks 1-3, 8, 12. www.myspace.com/spurvlaerke The Voluntary Butler Scheme, also im wesentlichen der englische Twen Rob Jones, werden möglicherweise mit dem von Wilco-Produzent Charlie Francis beaufsichtigten Album "At Breakfast, Dinner, Tea" auch hierzulande punkten: bei Sunshine Pop- und Brian Wilson-Liebhabern zum Beispiel. Wie Jones seinen übereinandergeschichteten Pop-Entwurf aus Motown-Beats, Bläsern, Chören und allerlei Glöckchen und Gimmicks als Ein-Mann-Band (mehr oder weniger)live an den Fan bringen wird, bleibt abzuwarten. www.myspace.com/thevoluntarybutlerscheme "It Hurts Our Feeling, when they say weīre not rappers.." Das neuseeländische Comedy-Duo Flight Of The Conchords (of HBO-Series fame) steigt gleich mit ihren verletzten Gefühlen ein und weint Hip Hop-Tränen. Selbst wenn man nicht gleich über jeden Kalauer der gutaussehenden Sub Pop-Sugalumps selbst Tränen lacht, (fortgeschrittene Englisch-Kenntnisse schaden nicht) - die fast an Ween gemahnende musikalische Finesse, mit der Bret McKenzie & Jemaine Clement hier genreverarschend durch Pop, R&B, Hip Hop, Folk & Elekro turnen, nötigt mindestens Respekt ab. Nicht mal als Bonustrack versteckt wird die DJ-Geheimwaffe "Too Many Dicks on the Dancefloor". Friends laugh together, hahaha...