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reviews 36-12-07 soundtrack |
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| | * soundtrack * filmmusic * pop/rock * catalog * jazz * electro * world * x-mas *
The Darjeeling Limited
| | | | Original Soundtrack – Various Artists - Abkco / Universal
| | | |  | | | | Wieder platziert Wes Anderson seine skurrilen Charaktere in fantasievollen Settings Nach Schiffen & U-Booten (für "The Life Aquatic with Steve Zissou") haben es ihm nun Züge, speziell die Eisenbahn des indischen Subkontinents, als Background seiner absurd-versponnenen Story um drei Brüder auf spiritueller Suche angetan. und erneut spielt der Musikeinsatz eine wichtige Rolle: „The Darjeeling Limited“ wird dabei, anders als alle bisherigen Filme Andersons nicht von Devo-Mastermind Mark Mothersbaugh als Score-Composer begleitet. Dem Regisseur schwebte eher eine Mischung von Musiken aus den Indien-Filmen von Merchant/Ivory und Satyajit Ray vor, der bemerkenswerterweise die Musik zu vielen seiner Filme selbst schrieb. Mehrfach eingesetzt wurde Shankars einprägsames Sitar-Thema aus "Bombay Talkie". Dreimal die Kinks und weitere Songs von Peter Sarstedt, Joe Dassin und den Rolling Stones komplettieren die eklektisch-gelungene Zusammenstellung, erneut ein Manifest der Ausnahmestellung eines visionären und besonders musik-affinen Filmemachers. ALL GONE ! Verlosung von Filmtickets: Drei Namen zeitgenössischer indischer Musiker / Filmmusik-Komponisten an: info AT cinesoundz.de
Control Original Soundtrack – Various Artists - Wea Int./ Warner
Der als Fotograf diverser Pop-Größen berühmt gewordene Anton Corbijn hat seinen ersten Kinofilm über den durch seinen Freitod im Mai 1980 zur Ikone stilisierten Joy Division-Sänger Ian Curtis gedreht. Die "Überlebenden" der stilprägenden Joy Division-Nachfolgeband New Order befinden sich auch auf dem Soundtrack in bester Gesellschaft: Beiträge von Lou Reed, The Buzzcocks, Iggy Pop, David Bowie und den Sex Pistols konnten für den auf der 1995 von seiner Frau Deborah geschriebenen Curtis-Biographie "Touching From a Distance" basierenden Film und die begleitende Songkopplung geklärt werden. Zentrales Stück ist das auch im Film in der Intensität von Sam Rileys Bühnenperformance beeindruckende "Dead Souls". "Love Will Tear Us Apart", "Transmission" und "Atmosphere" sind ebenfalls enthalten, parallel veröffentlicht Rhino den Back-Katalog der düstren, legendären Post-Punk-Band. The soundtrack of our lives...
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20th Century Fox-Verlosung
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|  | | | | Persepolis
| | | | Original Soundtrack - Composed by Oliver Bernet - EMI | | | |  | | | | Schon eine Überraschung, daß dieser Soundtrack zur schwarz-weißen Verfilmung von Marjane Satrapis eigenständigem Comic (durch Sie selbst mit Unterstützung von Vincent Paronnaud) mit seiner einfach gestrickten Low-Fi-Musik auf einem Major-Label veröffentlicht wurde. Zudem nicht nur der musikalische Gehalt als auch die technische Klangqualität eher bescheiden (im wahrsten Sinne des Wortes:) ausgefallen sind ? Das einzig außerhalb des Filmkontexts anhörbare Stück, neben der kurzen "Teheran Disco"-Sequenz ist die mutmasslich von Chiara Mastroianni gesungene "Nouvelle Vague"-Version von "Eye of the Tiger". Oliver Bernets restliche Mucke hat es offensichtlich einer der starken French Connection (Preis der Jury für in Cannes) zu verdanken, europaweit auf CD erhältlich zu sein. Hier macht die DVD Sinn, der Soundtrack nicht.
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| | | |  | | | | Eastern Promises
| | | | Original Soundtrack – Composed by Howard Shore - Decca / Universal
| | | |  | | | | Die Musik zu David Cronenbergs packenden US-amerikanischen Thriller "Tödliche Versprechen - Eastern Promises" stammt einmal mehr vom mehrfachen Oscar-Preisträger Howard Shore, die beiden arbeiten seit den 80er Jahren zusammen, "Eastern Promises" ist bereits ihr zehnter gemeinsamer Film. Der -wie Cronenberg- kanadische Komponist dirgiert das London Philharmonic Orchestra selbst und hat für den Thriller aus der russischen Unterwelt Londons und die erst 20-jährige britische Geigerin Nicola Benedetti ein einprägsames Hauptthema entwickelt, das den Film mit einer gewissen dunklen schmerzvollen Schwere dominiert. Viggo Mortensen, Naomi Watts, Armin Müller-Stahl und Vincent Cassel haben reizvolle Aufgaben in diesem Plot, der die wenigsten kalt lassen wird. www.focusfeatures.com/easternpromises |  | 
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| | | |  | | | | Mr. Brooks
| | | | Original Soundtrack – Composed by Ramin Djawadi - Milan / Warner
| | | |  | | | | Das Zusammenspiel von Kevin Costners getriebenem, guten Bösen Mr. Brooks mit seinem mephistophelischen Alter Ego Marshall (William Hurt) ist allein das Eintrittsgeld zu diesem sehenswerten, reizend bösartigen Film wert. Demi Moore auf der Seite des Gesetzes führt ihr eigenes Doppelleben - diese Routiniers brillieren in einem wirklich guten Script - eine runde Sache incl. Twist am Ende, wie man ihn aus Hollywood viel zu selten zu sehen bekommt. Im darauffolgenden Abspann entfaltet auch der starke Song der Veils "Vicious Traditions" seine Wirkung und auch der Rest des Scores mit seiner meist unterschwelligen Spannung und auch sanften Passagen kann sich (bis auf die Terrorsequenz "Meet Meeks", Track 11) (durch)hören lassen. Den Namen des jungen (+1974), aus Duisburg (!) stammenden iranisch-stämmigen Ramin Djawadi aus dem Umfeld von Hans Zimmer und Klaus Badelt kann man sich getrost merken.
The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford
Original Soundtrack – Composed by Nick Cave & Warren Ellis - Mute / EMI
Ein ungewöhnlicher Western-Score - und nicht der erste Soundtrack von Nick Cave und Warren Ellis (einer seiner "Bad Seeds"-Mitstreiter): 2005 gab es da John Hillcoat's australischen Western „The Proposition“, auf den der hier auch als Produzent federführende Brad Pitt oder der neuseeländische Drehbuchautor & Regisseur Andrew Dominik wohl aufmerksam geworden sein müssen. Cave hat darüberhinaus auch eine kleine Rolle im Film. Seinem Kompagnon und ihm gelingt es mit diesem sparsam, aber effektiv arrangierten, melodisch interessanten Score, bei dem Ellis Violine eine tragende Rolle spielt, die im Film versuchte Entmystifizierung der amerikanischen Ikone kongenial zu unterstützen. Viel Moll und die schleppende rhythmische Unterstützung zweier weiterer Bad-Seeds-Mitglieder (Martyn Casey und Jim Sclavunos) zeichnen Jesse James als Melancholiker.
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| | | |  | | | | Elizabeth - The Golden Age
| | | | Original Soundtrack – Composed by Craig Armstrong & A.R. Rahman - ucj / Univesal
| | | |  | | | | "Less golden than the first part..." Diesem "Variety"-Urteil kann man sich , noch ohne den unmittelbar vor Weihnachten bei uns anlaufenden Film gesehen zu haben, was die Filmmusik angeht, anschliessen. Ein (Temp-Track)Trailer weckte im Vorfeld Interesse und die Namen der beteiligten Komponisten liessen die Erwartungen weiter steigen. Regisseur Shekhar Kapur setzte anders als für den Vorgänger, dessen Score vom Australier David Hirschfelder ("Shine") unter Benutzung diverser zeitgenössischer Musiken geschrieben wurde, diesmal auf eine durchkomponierte Lösung und die Kooperation von Craig Armstrong und A.R. Rahman. Überrascht ist man, daß keiner der beiden seine melodischen Stärken in diese Filmmusik einzubringen vermag, die öfter bombastisch wirkt, wo doch die Filmbilder an vorderer Stelle für die nötige Wucht sorgen sollten. Auch irritieren einige elektronisch/perkussive Elemente in diesem historischen Kontext eher, fast glaubt man Hans Zimmer hier am Werk.
The Heartbreak Kid Original Soundtrack – Various Artists - Capitol / EMI
Die Farrelly-Brothers reiten weiter ihre Masche, halb isses ganz witzig, halb unappetitlich. In der neuesten Komödie des Brüderpaares spielt - nach dem Smash "Something about Mary" - wieder Allzweckwaffe Ben Stiller , der hier während seiner Flitterwochen entsetzt feststellt, dass seine äußerlich attraktive Angetraute eine Idiotin und die wirkliche Frau fürs Leben eben erst -eine fatale Woche zu spät- aufgetaucht ist. Am gleichnamigen (englischsprachiger Titel, den deutschen wollen wir gnädig in den Mantel des Schweigens hüllen) Film von 1972, einer gepflegten Dialogkomödie, gab es deutlich weniger auszusetzen als am neuen Farrelly Streifen, der aber erfreulicherweise zumindest von einer (ebenfalls von den Brüdern produzierten) recht gelungenen Songkopplung mit Indie-Touch begleitet wird - unter Beteiligung der Flaming Lips, von World Party, Brian Hyland, Matthew Sweet und David Bowie. Herzstück : Buva´s "She Makes Me Fall Down".
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| | | |  | | | | King of California | | | | Original Soundtrack – Various Artists - Silva Screen / edel | | | |  | | | | | | | |  | | | | Enchanted
| | | | Original Soundtrack – Composed by Alan Menken - Disney / EMI | | | |  | | | | Die Musik zu Disneys Weihnachtsmanöver für den deutschen Raum komponierte der achtfache Oscar®- und mehrfache Grammy-Gewinner Alan Menken "Arielle". Wer "Mary Poppins" im gleichen Atemzug nennt, gehört gezüchtigt. Von der großen Disney-Tradition gemischter Real-/Animationsstreifen ist hier leider nur ein schwer verdaulicher Abklatsch geblieben.An keiner Stelle erreichen Film oder der mit mediokren Songs von Carrie Underwood oder Amy Adams ergänzte Bombast von Menken den Charme solcher Vorbilder. Nicht einmal das Niveau besserer Menken-Scores für Disney wie "Pocahontas" oder "Aladdin" wird hier erreicht - es bleibt der Kitsch. Die deutsche Fassung des Ganzen , für die Jon Mc Laughlins (natürlich nicht John! McLaughlin) Track "So Close" von Gil Ofarim (!) eingedeutscht wurde, blieb dem Rezensenten erspart.
Beowulf Original Soundtrack – Composed by Alan Silvestri - Warner
Erstaunlich viel Kritikerschelte für den neuen 3D-Streifen von Robert Zemeckis. Drei Jahre nach "Polar Express" bringt der Regie-Haudegen seinen zweiten Performance Capture - Film in die Kinos, bei dem er konsequent auf selbiges Verfahren setzt. Die optischen Resultate sind insbesondere in Verbindung mit Silvestris wuchtigem Orchester-Score verblüffend. Angesichts der Mäkeleien im Feuilleton sei der Hinweis erlaubt, daß die inhaltliche Figurenzeichnung und die Umarbeitung des angelsächsischen "Beowulf"-Epos durch die Drehbuchautoren für einen Computer-Animationsstreifen exzeptionell gut gelungen sind. Neben den bestechenden Gelage-, Monster- und Kampf-Panoramen tut sich auch der musikalische Background des Gespanns Alan Silvestri & Glen Ballard (mehrfach Grammy-prämierter Songschreiber für Alanis Morrissette, u.a.) als gleichberechtigt hervor. Robin Wright Penn singt zwei Stücke, darunter die Akustik-Version des einprägsamen Hauptthemas "A Hero Comes Home" und Angelina Jolie, deren Fabelwesens hochhackige Läufe für ein paar absurde Momente im Film sorgen, darf bei "Grendel´s Lullaby" mitsummen.
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| | |  | | | | The Golden Compass | | | | Original Soundtrack – Composed by Alexandre Desplat - Decca / Universal
| | | |  | | | | Das Fantasy-Spektakel "Der Goldene Kompass" muß auch noch vor Weihnachten ins umtobte Kinogeschäft gedrückt werden. Nur wenn der zwischen Harry Potter & Herr der Ringe angesiedelte Bombast mit Nicole Kidman und dem Pärchen aus dem letzten "Bond", Daniel Craig und Eva Green, sich an der Kasse bewährt, werden weitere Teile von Philip Pullmans Roman-Vorlage ebenfalls als Film realisiert. Vom orchestralen Background des Alexandre Desplat ist man nach "The Queen", "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" oder "Gefahr und Begierde" aus diesem Jahr eher enttäuscht, da der Orchesterdonner zwar groß, die Melodien aber klein geraten sind. Eine so leer tösende Hülle hatte man dem -in letzter Zeit wohl überbeschäftigten- Franzosen kaum zugetraut, das Niveau von Williams´ erstem "Potter"-Score oder gar Shores "Ring" wird an keiner Stelle erreicht. Kate Bush´s überraschender, mit Spannung erwarteter Abspann-Beitrag "Lyra" reiht sich leider ein - ihre Stimme versinkt in Synthie-Watte. ALL GONE Achtung - OST-Verlosung : Wie heissen die anderen beiden Teile der Pullman- Trilogie (engl. / dtsch.) ? info AT cinesoundz.de
Liebesleben Original Soundtrack – Composed by Niki Reiser - Normal - Indigo
Der wirklich bemerkenswerte erste Film von Maria Schrader als Regisseurin porträtiert die in Jerusalem spielende, obsessive Liebesgeschichte zwischen der jungen Jara und dem um einiges älteren Arie. Deren Darsteller, die an die junge Hannelore Elsner erinnernde Newcomerin Netta Garty und der kantige Routinier Rade Sherbedgia (u.a. "Eyes Wide Shut"), sind ein Ereignis. Nach dem gleichnamigen Bestseller der israelischen Autorin Zeruya Shalev erzählt Schrader aus dem jungen, lebhaften Israel, die nicht vom militärischen, sondern eher vom seelischen Krieg in einer unterschwellig aufgeladenen Umgebung. Die durchgehend instrumentale Musik zum Film stammt vom erfolgreichsten deutschen Soundtrackkomponisten Niki Reiser (u.a. "Jenseits der Stille", , "Nirgendwo in Afrika" &"Die weiße Massai"). Die ruhigen, eindringlichen Kompositionen Reisers gemahnen zwar an Michael Nymans Score zu "Das Piano", spiegeln aber das Gefühlsleben der Protagonisten stimmig wider und können auch ohne die intensiven Filmbilder bestehen.
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| | | |  | | | | Warum Männer Nicht Zuhören & Frauen Schlecht Einparken Pornorama
| | | | Original Soundtracks – Various Artists - Polydor/Polystar - Universal
| | | |  | | | | Zwei deutsche Constantin-Komödien zum in etwa gleichen Thema kurz hintereinander im Kino - nachdem "Pornorama" an der Kasse gefloppt ist, hat Leander Haußmanns Bestseller-Verfilmung eines "Ratgebers" des Ehepaars Allan und Barbara Pease es bis an die Spitze der deutschen Kinocharts geschafft. Was den Film leider nicht besser macht. Über die zu lange Spielzeit wird das stimmige West-Berlin-70s-Ku´damm-Setting durch den permanenten Steinzeithumor und totalunkomische Fehlbesetzungen wie Uwe Ochsenknecht, Tom Schiling oder Sascha(!) nivelliert. Erst im Abspann wird es wieder ansatzweise charmant, wenn James Last, der hier auch für den bis zur Schmerzgrenze überpräsenten, ein (1) Thema in allen denkbaren Arrangements durchspielenden Score zuständig ist, als fingerschnippender Grandseigneur im Bild ist und Jessica Schwarz zeigt, daß sie formidabel tanzen kann. Von Benno Führmann wird dagegen nur ein mißglückter Schnurrbart in Erinnerung bleiben. Achtung : Verlosung der Hansi Last-Soundtrack-CD mit Big City Swing : Welche beiden "Männer"-(diesmal ist der Dörrie-Film gemeint, seit dem die deutsche Komödie brachliegt) Hauptdarsteller haben fatalerweise Musik-Alben veröffentlicht ? Antwort per mail an info AT cinesoundz.de ALL GONE !
Und nochmal der arme Benno Führmann, diesmal in den Drehbuch-Klauen von Bernd Eichinger: Sommer, Ende der 60er Jahre. Die sexuelle Revolution regiert auch München, selbst Ramersdorf ist ideologisch und von Trieben aufgeladen. Regisseur Marc Rothemund ("Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit", "Harte Jungs", aber auch "Sopie Scholl" & damit Gewinner des Silbernen Bären der Berlinale 2005) versucht der eigentlich netten Idee eines "Aufklärungsfilms" im Film mit einer Schauspieler-Riege der üblichen Verdächtigen Leben einzuhauchen. Der Film wurde der Presse nicht gezeigt... Wir verlosen daher als Trostpflaster den ganz munteren Soundtrack, für den - jawoll- Mousse T. (Interview mit ihm im Booklet) mal was andres produziert hat. Achtung : Verlosung : Drei Lieblings-Aufklärungs-Filmtitel der 60er & 70er per mail an: info AT cinesoundz.de ALL GONE ! www.pornorama.film.de
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| | | |  | | | | Die Drei Räuber
| | | | Original Soundtrack – Various Artists - SPV | | | |  | | | | Gelungene, auch für Erwachsene amüsante Liedersammlung zum Kinderfilm nach dem bekannten Bilderbuch von Tomi Ungerer - anspruchsvolle, witzige Musik mit leicht hintergründigen Texten für große und kleine Räuber. Ein bißchen heftig für die Kleinsten vielleicht allein der Titelsong der Bananafishbones unter Beteiligung der Kinofilm-Sprecher Joachim Król, "Arzt" Bela B. Felsenheimer und Charly Hübner. Die übrigen Songs, durch kurze Kommentare der kleinen Filmprinzessin Tiffany aka Elena Kreil verbunden, fallen keineswegs ab: es wird gerapt und getwistet, Räuberwalzer, Räuber-Boogie oder Räubertango - Steilvorlagen für Komponist & Plan 1- Studiochef Dr. Ralf Weigand, seines Zeichens übrigens auch GEMA-Aufsichtsratsmitglied.
Alvin & The Chipmunks Original Soundtrack – Various Artists - Decca / Universal
Nicht ohne Grund startet dieses Streifenhörnchen-Remake kurz vor Weihnachten, die Erfolgsstory der Chipmunks begann vor fast 50 Jahren ebenfalls zur Weihnachtszeit: "The Chipmunk Song" oder auch "Christmas Don't Be Late" wurde 1958 veröffentlicht, schoss auf Platz 1 der US-Charts und verkaufte innerhalb von sieben Wochen mehr als vier Millionen Tonträger. TV- und Kino-Auftritte bescherten dem enervierenden Nager-Trio und ihrem Manager Dave beispiellose Popularitätm in den USA (Schöpfer Ross Bagdasarian nahm alle Quietsch-Stimmen im verlangsamten Playback selber auf, nach seinem Tod übernahmen sein Sohn Ross Bagdasarian Jr. und dessen Frau Janice diese Parts). Hierzulande machte Frank Zander mit dem eingedeutschten Konzept seinen Schnitt. Ob die teilanimierte neue Kino-Version den Charm der Originale in die heutige Zeit transportieren kann, wird die Pressevorführung Mitte Dezember zeigen. Angesichts der großteils blutleeren Vorab-Soundtrack-Cd ist jedoch Skepsis angebracht. Lohnenswert allein die 58er Bonus-Tracks inclusive dem legendären "balla balla beng beng"- Track "Witch Doctor".
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| | | |  | | | | Atonement
| | | | Original Soundtrack - Composed by Dario Marianelli - ucj / Universal Becoming Jane Original Soundtrack - Composed by Adrian Johnston - Sony Classical / SonyBMG
| | | |  | | | | Zweimal historische Kostümdramen um romantische Verwicklungen, beide mit dem Glasgower James Mc Avoy ("Last King of Scotland") in der männlichen Hauptrolle an der Seite ungleich bekannterer Hauptdarstellerinnen (Keira Knightley bzw. Anne Hathaway). Bei "Atonement" (deutscher Titel "Abbitte") malt Regisseur Joe Wright die tragischen Konsequenzen einer Denunziation wie in "Stolz und Vorurteil" mit optischer Raffinesse aus - eine Adaption von einem Ian McEwan- Roman. Musikalisch baut Dario Marianelli einen Orchesterscore um Jean-Yves Thibaudets Pianospiel sowie interessanterweise um das an mehreren Stellen konsequent rhythmisch eingesetzte Rattern einer zeitgenössischen Schreibmaschine aus den 30er Jahren. Das English Chamber Orchestra assistiert.
Der gefälligere, unverfänglichere Soundtrack ist dem Briten Adrian Johnston ("Jude", "Kinky Boots" für das einem Lebensabschnitt der berühmten Romanautorin Jane Austen gewidmete Melodram gelungen. Unter Berücksichtigung musikalischer Aufzeichnungen aus dem Familienbesitz wurde Johnstons übergreifende Orchester-Komposition schließlich unter dem Dirigat von Paul Englishby in den legendären Abbey Road Studios eingespielt. „Becoming Jane“gelangt bei aller musikalischen Sorgfalt eher wegen der recht bescheidenen Story nicht in die gleiche Liga wie die erfolgreichen Austen-Roman-Verfilmungen, allen voran "Sinn & Sinnlichkeit".
www.atonementthemovie.co.uk www.becominghttp://becomingjane-themovie.com
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