REVIEWS CROSSOVER 05/06-2017

 


 

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GEWINNSPIEL 2 : SYMPHONIACS
Wir verlosen drei CD-Alben der Music for Millions-Crossover-Sause aus dem Hause Polydor. Preisfrage: Aus welchen Ländern kommen die einzelnen Symphoniacs? Mail an: info @ cinesoundz.de

Ryuichi Sakamoto - async

Milan / Warner

crossover 06 17 R Sakamoto

 TIPP
 

Auf dem Filmfestival von Gent wurde Ryuichi Sakamoto für sein Lebenswerk mit dem World Soundtrack Award geehrt. Das Festival gab sogar eine Neuaufnahme der wichtigsten Titel des japanischen Ausnahmekomponisten als CD in Auftrag. Groß war die Erleichterung, dass Sakamoto seine Kehlkopfkrebserkrankung offenbar gut überstanden hatte. Im zurückliegenden Jahr war er sogar außergewöhnlich kreativ, schrieb zwei Filmscores, von denen The Revenant auch für den Musik-Oscar nominiert war und schloss sein Soloalbum async ab. Hier klingen einmal mehr die gegenwärtigen Vorlieben und Stärken des Oscarpreisträgers (für The Last Emperor) und YMO-Electropop-Pioniers an - minimalistisch ausgestaltete Ambient-Sounds, einfache aber tiefgehende Melodien und Zen-Spirit. www.sitesakamoto.com

Penguin Cafe - The Imperfect Sea / The Residents - The Ghost of Hope

Erased Tapes / Indigo * Cherry Red / Rough Trade

1 Simon Jeffes' legendäres Penguin Cafe Orchestra war nach dem frühen Tod seines Masterminds 1997 Geschichte. Doch seit 2009 nimmt Jeffes´ Sohn Arthur die Fäden der freundlich gestimmten `Preludes, Airs & Yodel´-Ästhetik für sein dicht angebautes Folgeprojekt Penguin Cafe wieder auf. Zum vertrauten "imaginären Folk“ und den Kammermusik-Elementen von Papa Jeffes gesellt sich auf The Imperfect Sea zusätzlich analoge Elektronik, aber nur in Gestalt von Cover- Versionen zweier Werke von Simian Mobile Disco und Kraftwerks Ralf Hütter. Die auch bis in die grafische Gestaltung (Art Direction: Robert Raths) reichende Hommage zielt vielmehr in Richtung einer lediglich durch akustische Elemente erzeugten Ambient- oder auch Tanzmusik - elektronische Ebenen werden durch echte Instrumente ersetzt: Streicher, geloopte Klaviere, Celesta, Ukulele oder ´salt bowl percussion´. "Arthur´s dad would be proud." (The Independent) http://penguincafe.com Schnell eine Mail an info @ cinesoundz.de: Wir verlosen einmal das Digipak-Album mit dem in der Wüste gestrandeten Pinguin: ...verirrt von welchem Pol?

TIPP & Gewinn-Spiel!
 

crossover 05 17 penguinCafe

2 Nachschub für Uncle Willie’s Eyeball Buddies (den offiziellen Residents-Fanclub). Nach Jahrzehnten ist auf dem aktuellen Album von der Urbesetzung der US-Avantgarde-Band offenbar nur noch `Rezsinger´ Randy Rose aka Homer Flynn übriggeblieben. Diese unbestätigte Vermutung von Insidern wird lediglich durch seinen hier aus der Rille tönenden Trademark-Gesang gestützt, denn auch auf The Ghost of Hope wurden Augapfelmaskierung und Anonymität der beteiligten Musiker nach außen hin aufrechterhalten, längst das Alleinstellungsmerkmal des geheimnisumwobenen Kollektivs. Das vorliegende Konzeptalbum beschäftigt sich mit der Historie fataler Zugunglücke in den USA des 19. Jahrhunderts. Die Transport-Tragödien aus vergangenen Zeiten passieren mittels Art Rock-Sprechgesang, Spoken-Word-Passagen, Chören und Zuggeräusch-Collagen Revue, kulminierend im letzten, elektronisch angereicherten Track Killed At A Crossing. www.residents.com

 

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Zur Ausstattung k.A. möglich.

Joep Beving - Prehension

Deutsche Grammophon / Universal

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Die Optik macht sicher einen Teil des gegenwärtigen Erfolges von Joep Beving aus. Dessen aktuelles Album Prehension steckt in einer außergewöhnlichen Foto-Verpackung - Artwork & Bilder stammen vom in Amsterdam arbeitenden iranischen Künstler Rahi Revzani. Der holländische Zweimetermann Beving sticht zudem mit Wallebart und wilder Mähne schon am Piano sitzend aus der Masse klassischer Tastenvirtuosen heraus. Nicht umsonst trat JB bereits als One-Man Electronica Act I Are Giant auf. Erfolgreicher ist er unter seinem richtigen Namen und mit den minimalistisch-melancholischen Klavier-weisen, die seinen selbstfinanzierten Erstling Sollipsism 2015 mit Millionen Streams zum viralen Phänomen machten. Musikalisch meint man zwar, das eine oder andere Motiv schon irgendwo gehört zu haben, doch Beving trifft auch mit dem philosophisch angehauchten Drumherum den Nerv vieler nach Audio-Ruhepolen Suchender - jeder Track wird im Booklet von jeweils fünf Worten begleitet: beispielsweise A Heartfelt Silence: `Time is fragment, love eternal.´ Hach. http://joepbeving.com

Jarvis Cocker * Chilly Gonzales - Room 29 / Tale of Us - Endless

beide: Deutsche Grammophon / Universal 

1 Goldener Prägedruck auf dem Cover musste es bei diesen Namen schon sein. Ex-Pulp-Frontmann Jarvis Cocker und der kanadische Pianist/Komponist Chilly Gonzales hatten im sagenumwobenen Art Deco-Hotel Chateau Marmont (1929 eröffnet) an Hollywoods Sunset Boulevard eingecheckt und sich für Room 29 zusammengetan, `a song cycle about a piano in a hotel room´. Das multimediale Kunstwerk aus Projektionen, gesprochenen Überleitungen, Schauspiel- & Tanz-Einlagen sowie Kammermusik wurde (ur-)aufgeführt auf Kampnagel in Hamburg, im Londoner Barbican Theatre, der Berliner Volksbühne Paris und zuletzt in Paris - Sommerfestivals sollen folgen. Seit Mitte März bereits liegt die Digipak-Cd-Fassung dieses auch abseits der Bühne hörenswerten Theater-Liederzyklus mit den skandalösen Anekdoten und den Geschichten über Einsamkeit und Entfremdung aus dem Raum 29 vor - mitsamt aller Texte. Play Tracks 3,5-9,14. www.chillygonzales.com * www.jarviscocker.net/

 TIPP
 

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2 Deep House bei der Deutschen Grammophon? Tale Of Us, das aus Mailand stammende, in Berlin lebende Duo, hat seine elektronische Tanzmusik auf Ambient-Niveau verlangsamt. Klassische Musik begleitet die erklärten Max Richter-Fans Matteo Milleri und Carmine Conte seit ihrer Kindheit, da lag es doch nicht so fern, ihr Debüt im Album-Format bei der stets nach Yellow Lounge-kompatiblen Klängen Ausschau haltenden Deutsche Grammophon zu platzieren. Atmosphäre und Raumklang sollten auf Endless im Fokus stehen, es gibt auch interessante Ansätze. Doch auf Albumlänge reicht es nicht, was die Italiener an melodischen und inszenatorischen Ideen auf Lager haben. Dann sollen ein paar Synthies zu viel den Leerlauf kaschieren - zum Glück nicht endlos. Play Tracks 1,2,6,10. www.fb.com/TaleOfUs

 

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Tigran Hamasyan - An Ancient Observer / John Mayer - Dhammapada

Nonesuch / Warner * First Hand Records

1 Der von Jazz-Stars wie Chick Corea und Herbie Hancock als Mitspieler geschätzte 29-jährige armenische Klavier-Virtuose Tigran Hamasyan ist ein Wandler zwischen seiner Heimat und dem Westen - und somit als Fusionist geradezu prädestiniert. Auch auf seinem aktuellen Solo-Album An Ancient Observer finden sich Elemente armenischer Folklore, von Jazz, Electronica (bis hin zu Dancefloor) und Klassik. Der nach Eriwan zurückgekehrte Musiker, bei früheren Arbeiten zwischen den Polen historische Sakralmusik und Elektro-Jazz pendelnd, konzentriert sich hier wieder ganz auf das Klavier als Basis seiner Arbeit. Im Digipak-Booklet findet sich ein rundes Dutzend armenische Fotoimpressionen von Hamsyans Ehefrau Elena. www.tigranhamasyan.com Am 18.05. ist Hamasyan live in Genf zu sehen, am 10.06. in der Kölner Philharmonie. Und am 21.10. kommt er auch ins Münchner Prinzregententheater...

 LIVE

 

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2 Seventies-World Music-Fusion von einem Berufenen. Der zu einem Viertel britische, in Kalkutta geborene John Mayer (1929-2004), u.a. jahrelang als Violinist im London Philharmonic Orchestra, schrieb die aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums nun neu aufgelegte, achtteilige Suite Dhammapada 1976 als indisch-fernöstliches Klangkaleidoskop. Die Kommissionsarbeit gilt als einer der ersten gelungenen Versuche, Ost & West klanglich zu fusionieren. Was nicht bedeutet, dass hier alles notwendigerweise sofort zugänglich wäre - trotz treibender Rhythmen, exotischer Sounds und meditativer Ruhemomente ist die Hörerin öfters gefordert. Das CD-Album wird komplettiert mit den 1974 entstandenen Mayer-Werken Portraits of Bengal und Tantric Dances. Englische Liner Notes im Booklet. www.firsthandrecords.com

 

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Fazil Say * Nikolas Altstaedt - 4 Cities / Ian Bostridge * Antonio Pappano - Shakespeare Songs

beide: Parlophone / Warner Classics


1 "4 Cities is a plunge into the world of poetry, mysticism, into the history, the secrets and passions of the Orient" ordnet Cellist Nicolas Altstaedt seine vorliegende Zusammenarbeit mit dem türkischen Komponisten & Pianisten Fazil Say ein, eine musikalische Begegnung, von deren Notwendigkeit die aktuellen Nachrichten aus der zur Diktatur rückgebauten Türkei künden. Das Duo findet außer bei der Aufnahme-Weltpremiere der von Say verfassten titelgebenden Sonate, auch bei drei weiteren Interpretationen passender Werke von Claude Debussy, Leos Janacek und Dimitri Shostakovich eine intime gemeinsame Klangsprache. Im Booklet Liner Notes von Julian Haylock. http://fazilsay.com * www.nicolas-altstaedt.com

 

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2 Shakespeare als Liederdichter. Diesen eher selten im Rampenlicht stehenden Aspekt inmitten des Oeuvres des wohl größten Dramatikers der europäischen Geschichte beleuchtet Tenor Ian Bostridge mit einer Auswahl von Songs aus 400 Jahren Musik- und Theaterschaffen, vom Elisabethanischen Zeitalter bis in die Moderne. William S. inspirierte eine Unzahl Komponisten und streute selbst mehr als andere Autoren seiner Zeit viele Lieder in die eigenen Bühnenwerke ein. Begleitet von Pianist Antonio Pappano und Elizabeth Kenny an der Laute interpretiert Bostridge hier zunächst Stücke von Thomas Morley, William Byrd, John Wilson oder Robert Johnson, teils einst Ensemblemitglieder und mit Shakespeares persönlich bekannt Dazu kommen romantische & klassische Vertonungen durch Joseph Haydn oder Franz Schubert, sowie Moderneres von Korngold, Britten und Strawinsky. 29 Shakespeare Songs, vorbildlich verpackt in ein extradickes Cardboard-Album, mit dem Wortlaut aller Lieder und einordnenden Texten zu Komponisten und Repertoire im über 80-seitigen, dreisprachigen Booklet. www.warnerclassics.com

 

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Tabeah - stars at eye-height

Fattoria Musica Records / Warner

Stars at Eye-Height, das Debütalbum der weitgereisten Komponistin & Sängerin Tabea Mangelsdorf und ihrer Band Tabeah ist erklärtermaßen "Suche nach der absoluten Freiheit, die sich zwischen der verspielten Kindlichkeit und der wahnsinnig starken Wildheit meiner Seele bewegt". Ah, ja. Jedem Song des mit Gitarrist Christian Grothe, Pianist David Ehlers, Bassist Claas-Henning Dörries und Schlagzeuger Simon Jurczewski eingespielten Albums wird eine eigene Klangsprache verordnet, mal zerbrechlich zart, mal im aufgeregten Pizzicato, mal mit sphärisch-orchestralen Gitarren- und Streicherklängen. Mit diesen Kunst-Liedern setzt sich die eigenwillige Osnabrückerin bewusst zwischen die Genre-Stühle, zwischen "Weltmusik, Klassik und Cinematic Pop". Am Ende steht ein deutsch gesungenes Schlaflied für Anne - womöglich mit den Sternen auf Augenhöhe. www.tabeahmusic.com

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Hans-Joachim Roedelius * Arnold Kasar - Einfluss

Deutsche Grammophon / Universal 
Der 83-jährige Krautrock-Improvisationsmeister Hans-Joachim Roedelius begegnete dem piano-klassisch ausgebildeten Producer Arnold Kasar aus dem Sonar Kollektiv-Umfeld im richtigen Moment. nämlich just dann, als Letzterer seine streng systematische Arbeitsweise in Frage stellte und freieren Ansätzen eine Chance gab. Nun sind beide aus unterschiedlichen Generationen stammende Künstler voll des Lobes über den Einfluss des jeweils anderen. Roedelius, der bis heute keine Noten lesen kann und nie Klavierunterricht hatte, legte sich gleich zu Beginn der gemeinsamen Aufnahmen auf dieses Instrument fest und prägte mit seinem weichen Anschlag den meditativen Klangcharakter des Albums wesentlich. Von seinem in der Folge die begleitenden Elektronikpolster verantwortenden Partner Kasar wurde das Piano zudem mit Filz präpariert. Alles im Flow. www.roedelius.com
 
 

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Penderecki conducts Penderecki

Filharmonia Nadorowa / Warner Classics

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Keine leichte Kost. Krzysztof Penderecki, allgemein als einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart eingestuft, dirigierte Mitte Juni 2015 erstmals das Warschauer Philharmonische Orchester mitsamt Chor - bei der Erstaufnahme einiger jüngerer, die ganze Aufmerksamkeit des Hörers fordernder Orchesterwerke. Das eröffnende, 2014 uraufgeführte Dies Illa entstand zum Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkrieges. Der 1933 geborene Penderecki, der bereits den Opfern von Hiroshima und Auschwitz gewidmete Stücke schrieb, entdeckt im Alter zunehmend seine christlichen Wurzeln: "Die Wiederherstellung der geistlichen Dimension der Realität ist der einzige Weg zur Rettung der Menschheit.“ Drei weitere Sakralwerke aus der langen Schaffensphase des Polen komplettieren das geschmackvoll designte Digipak-Album. Video von den Aufnahmen * www.filharmonia.pl * www.krzysztofpenderecki.eu/en

Howard Shore - Two Concerti / Enjott Schneider - bach, dracula, vivaldi &..

Sony Classical * Wergo / Schott Media

1 Die oscarprämierten Orchestermusiken zu den Film-Trilogien Der Herr der Ringe und Der Hobbit ließen bereits Howard Shores Ambitionen ahnen, sich auch im von der Leinwand gelösten symphonischen Bereich zu beweisen. Die nun auf Two Concerti vorliegenden Aufnahmen zweier Konzerte für Piano bzw. Cello und Orchester veröffentlicht der Komponist mit gutem Grund nicht auf dem eigenen Label Howe Records, sondern in Zusammenarbeit mit Sony Classical. Sein Rachmaninoff-nahes Klavierkonzert Ruin and Memory, entstanden zum 200. Geburtstag von Frédéric Chopin, wurde 2010 mit Weltstar Lang Lang und dem China Philharmonic Orchestra als Weltpremiere beim Beijing Music Festival mitgeschnitten, das romantische Cellokonzert Mythic Gardens mit dem 21st Century Chamber Orchestra und der Amerikanerin Sophie Shao als Solistin 2014 in Luzern. www.howardshore.com * www.langlang.com * www.sophieshao.com

 

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2 Im Werk von Prof. Dr. Norbert Jürgen (aka Enjott) Schneider, GEMA-Aufsichtsrat und von 1979-2012 Dozent an der Münchner Hochschule für Musik und Theater, verhält es sich eher umgekehrt - neben einem umfangreichen E-Musik-Werk gibt es von ihm auch die eine oder andere bekannte Filmmusik (etwa Herbstmilch, Rama Dama, Stalingrad oder Teile des Scores zu Schlafes Bruder). Innerhalb einer Serie von Aufnahmen mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich für Wergo erschienen im letzten Jahr vier thematische Instrumental-Reisen in die Vergangenheit, gewidmet Johann Sebastian Bach, zweimal Antonio Vivaldi und mit Dracula als Eyecatcher im Titel auch einer literarisch wie filmisch zu enormer Popularität gelangten Gestalt. Draculissimo meint allerdings den historisch verbürgten Vlad `Tepes´ als Vorlage für den nachtaktiven Vampir Bram Stokers. So kunstvoll wie augenzwinkernd wird die Klang-Ästhetik der berühmten Komponisten mit post-modernen Stilen verbunden und, im letzten Fall, einem neobarock-vampirischen Grusel orchestral gefrönt. Umfangreiche Informationen zu allen beiteiligten Künstlern im Booklet. www.enjott.com

 

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Michel Portal * Quatuor Ebene - Eternal Stories

Erato / Warner Classics

Jazz-Klarinettist Michel Portal tut sich für Eternal Stories mit dem Streichquartet Quatuor Ébène zusammen, einem Ensemble bekannt für seine Haydn-, Bartók-, Brahms- und Schubert-Einspielungen, das sich aber laut New York Times auch "unversehens in eine Jazz-Band verwandeln kann". Nach einem ersten Zusammentreffen beim Jazzfestival in Paris nahm man aktuell gemeinsam einige neue QE-Kompositionen auf - nebst zwei neu arrangierten Klassikern Portals und einem Spätwerk Astor Piazzollas (mit Portal am Bandoneon). Michel Portal zur Album-Kollaboration: "Jeder von uns ist mit seinem Gepäck gekommen, seinen `ewigen Geschichten´, seinen Gefühlen, und dann wird daraus unsere gemeinsame Story". Von Mai bis Juli vereinzelte QE-Konzerte (mit unterschiedlichem Repertoire) von München (Herkulessaal, 06.05.) bis Wien und Hohenems. Details unter: www.quatuor-ebene.de

LIVE

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Andreas Ihlebæk - The Guest

So Real - Knickefritt / Rough Trade

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 TIPP
 

Last but not least - ein willkommener später Gast. Das neue Album des norwegischen (Filmmusik-)Komponisten, Pianisten und Sängers Andreas Ihlebæk wächst mit mehrmaligem Hören zu einem geschlossenen und beseelten Werk von außerordentlichem Gebrauchswert. Ihlebæk schafft es, seinem selbstbetitelten "Fjellsoul" genau die richtigen Dosierungen der Zutaten Jazz, Soul, Klassik, norwegischer Folklore und Sakralmusik unterzumischen. Ihlebæks Trumpf sind die von ihm selbst, Daniela Bauer und Label-Kollegin Nosizwe intonierten, melodisch starken Balladen, die aber nie in Kitsch abdriften. Und: das Ganze, produziert von Christian Engfelt & Multi-Instrumentalist Anders Tjore, ist ein Debütalbum! Schon die Livepremiere beim norwegischen Manefestivalen 2016 riss die Zuhörer von den Sitzen. Dem Spellemansprisen-Preisträger dürften sich nach The Guest  noch wesentlich größere Hörerkreise öffnen. https://de-de.fb.com/andreas.ihlebaek

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