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  • BLACK & PROUD - Vom Blues zum Rap

SOUL - R&B - FUNK - TRIO! Bruce Talamon / Al Green / Charles Bradley

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Bruce W. Talaomons Black Music-Fotos in einem funky TASCHEN-Bildband - und zwei kongeniale, aktuelle Black Music - Releases... 

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SOUL* R&B * FUNK - BUCHTIPP- Hardcover, 24,6 x 34,4 cm, 376 Seiten

TIPP

 

 

 

 

 

 
SOUL * R&B * FUNK ...

Er hatte sie alle vor der Kamera: Ob Marvin Gaye, Earth Wind & Fire, Stevie Wonder, George Clinton, Donna Summer, The Jackson Five, Aretha Franklin, Diana Ross, James Brown, Isaac Hayes, Bootsy Collins oder Chaka Khan u.v.a. – der legendäre afroamerikanische Fotograf Bruce W. Talamon ging in den Seventies & den frühen Eighties mit zahlreichen Stars der Soul-, Funk- & R&B-Szene auf Tuchfühlung. Der Contemporary Black Photographer aus L.A., der u.a. für SOUL, ABC und später auch in der Polit-Sparte für Time erfolgreich arbeitete, präsentiert im vorliegenden Bildband rund 300 seiner Bilder - eine bestechende Bestandsaufnahme der Genre-Epoche. Vorwort von Talamon selbst, der auch per Interview mit Autorin Pearl Cleage & chronologischer Biografie gefeatured wird.

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Al Green @ Soul Train; Stevie Wonder & Deniece Williams © Pictures Talamon/TASCHEN - © Texts cinesoundz 2018 

AL Green-the hi records singles collection/Charles bradley-black velvet

Fat Possum Records / Al!ve * Daptone / Groove Attack

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Hi there...`Ladies Man´ Green in seiner Prä-Church of the Full Gospel Tabernacle-Phase. Al Green is Love...

TIPP

 

 

 

 

 

 
Nicht umsonst wird `Soul Preacher´ Al Green in Bruce Talamons Bildband gefeatured. Aktuell wird eine für den deutschen Markt mit neuen Liner Notes von André Boße (SZ, Musikexpress) und fünf exklusiven Bonustracks ergänzte Sammlung aus Greens Repertoire von 2006 wiederaufgelegt. The Hi Records Records Singles Collection umfasst damit 57 Tracks aus den Jahren 1969 bis 1979, zuzeiten veröffentlicht vom Stax-Konkurrenz-Label in Memphis, Tennessee. Sicher Greens stärkste Phase: anhand von Hits wie Let´s Stay Together, Love & Happiness oder Take Me To The River (1978 Steilvorlage für die Talking Heads), aber auch vielen unbekannteren Singles, von Balladen über Funk & R&B bis Disco & Gospel-nahem Soul lässt sich Greens einzigartige Entwicklung vom Soul-Crooner zum Pastor nachvollziehen.

pop 01 19 Charles Bradley

Spät entdeckt - zu früh gegangen. Daptone verliert tragischerweise nach Sharon Jones († 2016) auch Charles Bradley († 2017) an den Krebs.

TIPP

 Eine ähnliche lange & erfüllte Karriere wie die von Green war Daptone-Entdeckung Charles Bradley leider nicht vergönnt. Am 23.09. 2017 verstarb der Sänger mit 69 Jahren in New York. Als  Black Velvet trat Gelegenheits-Sänger Bradley in einer James-Brown-Tribute-Show auf, bevor seine Karriere ab 2011 doch noch Fahrt aufnahm. Das gleichnamige Instrumental konnte Bradley noch im Studio hören, jedoch ohne die Kraft zum Singen aufbringen zu können. Aus weiteren, bisher unveröffentlichten oder nur auf limitierten Tonträgern erschienenen Songs besteht das nun veröffentlichte Requiem auf einen lange Zeit unterbewerteten Black Music-Performer. Kein Sell-out, sondern eine auch abseits der Tragik empfehlenswerte Auswahl - nur Neil Youngs Heart of Gold klingt hier eher unrund. Bradleys brüchige Stimme jedenfalls ist authentischer Soul pur.

© cinesoundz 2018