Reviews 17 - 10-04

    cinesoundz - recommendationz  
     
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    soundtracks :  
     
    Genesis
    - Original Soundtrack -
    Composed by Bruno Coulais
    Virgin France

    Ob dem neuen Werk der französischen "Mikrokosmos"-Macher Nuridsany & Perennou ein ähnlich nachhaltiger Erfolg beschieden sein wird, darf bezweifelt werden. Trotz erneut gefangennehmender Bilder ist in der neuen Filmdramaturgie nicht alles so konzentriert wie noch auf der Insektenwiese, will man doch nun ganz unbescheiden dem Geheimnis des Lebens überhaupt auf die Spur kommen. Nun kann ja auch solches vonvornherein zum Stückwerk verurteiltes Tun schöne Kinomomente gebären, zumal man wieder Bruno Coulais ins musikalische Rennen schickt. Dessen Musik, mal präpariertes Piano, mal furios-marschierende Bläser, funktioniert nicht nur zu den Filmbildern und kann wieder mal empfohlen werden. Vorbildlich zudem die Ausstattung dieser Soundtrack-CD, der eine 27-minütige, aufschlussreiche Musik-"Making of" DVD beiliegt.
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    Land of Plenty
    - Original Soundtrack -
    Various Artists
    Sony Music

    Der in Venedig sehr wohlwollend aufgenommenen und noch flux vor der Präsidentenwahl in den USA hierzulande gerade gestarteten neusten Wenders´schen Begegnung mit dem amerikanischen Traum wird im deutschen Blätterwald trotz Zeit-Interview etc wohl ein etwas steifere Brise entgegenwehen. Zu lehrerhaft & plakativ in manchen p.c.-Passagen, hinterlässt das in Rekord-Dreh- & Herstellungszeit digital aufgenommene Zwischenprojekt für den deutschen Vorzeige-Regisseur trotz (zweier) lebendiger Haupt-Figuren ein zwiespältiges Bild. Daran hat auch die (persönliche) Musikauswahl, sonst ein absolutes Gütezeichen von Wenders-Filmen, ihren Anteil, denn mag der den Film-Titel liefernde Cohen-Song (des kanadischen Grandseigneurs neues Album, incl des zweiten Soundtrack-Titels "The Letters", wird ebenfalls noch im Oktober veröffentlicht) noch eine kongeniale Verbindung mit Wenders gewohnt schönen Americana-Bildern eingehen, haben die von Ex-Vivid-Sängers Thomas Hanreich alias Thom & seiner Formation "Nackt" aufwendig instrumentierten sieben Titel nur selten das entsprechende Format, nach dem Bono-Auftakt kommt trotz 1:47 am Klavier bereits Langeweile auf. Die von der Plattenfirma beigesteuerten Ergänzungstracks liegen dann zwischen einem guten Bowie- und einem unterirdischen Toten Hosen-Track.
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    Musica Cubana
    - Original Soundtrack -
    Various Artists
    Timba Records / BMG

    Wim Wenders presents : Bei `Musica Cubana´ hat Wenders German Kral die Inszenierung überlassen und sich auf eine Mentorenrolle beschränkt. Die bemüht inszenierte Spielhandlung dieses Nachfolge-Projekts zum legendär erfolgreichen Buena Vista Social Club lässt trotz einiger gelungener Musiknummern und sommerhitkompatibler Entdeckungen wie den jungen Chici Chaca Girls, die im Umfeld des Filmreleases prompt auf Tour geschickt wurden, keine Begeisterung aufkommen. Auch bei der teuer ausgestatteten Soundtrack-CD stört eine gewisse klinische Produktion und das mehrmals zelebrierte Anhängen an den großen Vorgänger, so mit der unnötigen Chan Chan Version - mehr eine bunte Ansammlung aus Anlaß des Films als der behauptete Querschnitt durch die aktuelle Szene Cubas.
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    La Mala Educacion
    - Original Soundtrack -
    Composed by Alberto Iglesias
    Sony Classical

    Die kongeniale Zusammenarbeit zwischen Almodovar und "seinem" Komponisten Alberto Iglesias findet auch bei seinem aktuellen (Cannes-Eröffnungs-)Film mit dem neuen Latino-Star Gael García Bernal in der (Doppel-)Hauptrolle ihre mittlerweile fünfte Fortsetzung. Es gelingt Iglesias scheinbar mühelos, in den durchaus dramatischen Orchesterscore Flamenco, Kirchenmusik & Jazzelemente einfliessen zu lassen. Neu arrangierte Standards wie `Quizas, Quizas, Quizas´ in Version von Sara Montiel und die zwei für die Knabenstimme Pedro José Sanchez Martinez´vorbereiteten Stücke ergänzen den respektablen Soundtrack.
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    Coffee & Cigarettes
    - Original Soundtrack -
    Various Artists
    Milan / Warner

    Jim Jarmusch´s neuestes Werk Für (Schwarz-Weiß-)Fans, Programmkinos und natürlich alle Kaffee- und/oder Zigarettenpäusler. Cate Blanchett als Duo, Bill Murry trifft auf den Wu-Tang-Clan und mit den enorm gehypten White Stripes wurde eine der interessanteren Kurzfilm-Episoden inszeniert. Für den stimmigen Soundtrack durften von den Schauspielern natürlich Tom Waits & Iggy Pop auch ran, ansonsten wurde vor allem Älteres ausgegraben, so z.B. schöne alte Ska-Nummern, Jazz, Slide-Guitar oder Funkadelic...wobei die klassischen Tracks ruhig beide ans Ende gedurft hätten - ansonsten kann auch der Teetrinker an kaum mehr als an Iggy´s mäßigem "Louie, Louie" rummäkeln.
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    Lightning In A Bottle
    - Original Soundtrack -
    Various Artists
    Columbia / Sony

    Ausgehend von Angelique Kidjo´s fulminantem Intro wird die enorme Bandbreite dieses auf der Soundtrack-Doppel-CD ausführlich dokumentierten Livemitschnitts (RadioCity Hall, NYC, Feb. 7th, 2003) deutlich, auch ohne die Konzertbilder von Antoine Fuqua´s u.a. auf der Berlinale gezeigtem Höhepunkt innerhalb der von Martin Scorcese präsentierten Filmreihe über das Phänomen Blues, die an dieser Stelle bereits gelobt wurde. Nicht alle Filme der Reihe - auf jeden einzelnen darf man gespannt sein! - haben es letztendlich auf die deutsche (Festival-)Kinoleinwand geschafft, zumindest für Scorsese´s & Wenders´ Beiträge wurden jedoch auch ein Kinostart in Deutschland gewagt. Auch in der epischen Breite für den Live-Aufnahmen nur bedingt zugeneigten Rezensenten kaum langweilig - da sind Beteiligte wie B.B. King, Mavis Staples, Solomon Burke vor - übrigens wurde auch auf der Bühne (nicht nur hinter der Kamera) diversen Whities wie Bonnie Raitt, Gregg Allmann oder John Fogerty die credibility nicht abgesprochen & auch die Backing Band mit Dr. John, Levon Helm, Keb´Mo, Ivan Neville und anderen gut durchmischt - Salute to the Blues !
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    Collateral
    - Original Soundtrack -
    Various Artists
    Hip-O-Records / Universal

    Und sie lieben ihn auch als Bösen - das Phänomen Tom Cruise übersteht in einer rasanten Dramaturgie mühelos das Anti-Type-Casting als graumelierte Killing Machine. Flankiert wird Michael Mann´s neuer Film von einem funktionierenden Soundtrack, der sich aus treibenden Uptempo- Tracks von The Roots Oakenfold oder Tom Rothrock, Gitarrenklängen, Latineskem von Calexico bzw Destino de Abril sowie zusammensetzt. Interessant am Rande : Der wachsende Latino-Einfluss in Kalifornien & den USA macht sich auch in Entertainmentbranche und Music StageHollywood bemerkbar : James Newton Howard überlässt einige Score-Takes Antonio Pinto, dem nach City of God (und diversen anderen Film-Mitarbeiten, u.a. Central do Brasil) eine interessante Karriere offenzustehen scheint.
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    Lucifer Rising
    - Original Soundtrack -
    Composed by Bobby Beausoleil
    Arcanum Ent./White Dog Music / Cargo

    Eine kleine Sensation stellt die jüngste Veröffentlichung der verschollen geglaubten Filmmusik zu Kenneth Angers Kultstreifen aus dem Jahr 1980 (nach jahrzehntelangen Querelen und mehrfachunterbrochenen Dreharbeiten). Die Schilderung der wechselvollen Zusammenarbeit von Anger mit dem Ex.-Love-Gitarristen Beausoleil, der den Score schließlich hinter Gittern mit dem "Freedom"-Orchestra (!) fabrizierte, sprengt allein die üblichen Dimensionen (mehr dazu im umfangreichen Booklet). Ergänzt werden die Aufnahmen, die letztendlich im Film landeten, von einer bereits 1967 mit der Formation "Orkustra" eingespielten und für Angers Werk vorgesehenen freien Session. Ermöglicht werden interessante Vergleiche mit Jimmy Pages Musik aus díeser Periode - der Led-Zeppelin-Gitarrist war lange mit der Musik für den Film betraut, bis er mit Anger massiv aneinandergeriet. Rock- meets Film-History - opulente Aufmachung -mehr dazu im Internet...
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    The Football Factory
    - Original Soundtrack -
    Various Artists
    Mercury / UMIS

    Ein hierzulande noch nicht zu begutachtender britischer Film um einen Mittzwanziger-Hooligan (nach einem Bestseller von John King) gibt den Anlaß für vorliegend kickenden Soundtrack. Der Brit-Mix aus gut abgehangenen Punk Rock-Classics (The Jam, Sham 69, Buzzcocks), aktuelleren Garage Sounds (Libertines, Razorlight, The Rapture) , unterschiedlichen, meist beatlastigen Elektro-Tracks (Freestylers, 110 Degrees, 2x Primal Scream, Orbital), Cockney-Rap (The Streets), Disco (D-Train) und Computer-Pop (Client), ist offenbar wie weiland beim "Trainspotting"-Kult integraler Part der Film-Handlung. Kommt dementsprechend von der Insel mit dem "Big Issue"-quote "Quadrophenia for the 21st century" bestickert rüber - da darf man aufs Celluloid gespannt sein!
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    Shark Tale
    - Original Soundtrack -
    Various Artists
    Dreamworks / UMG

    Wer die Pressekonferenz bei der Biennale Venedig am Vortag der Riesen-Weltpremiere auf dem San Marco miterleben durfte, wurde durch den Schlagabtausch zwischen Will Smith und dem Rest der Anwesenden mindestens ebensogut unterhalten wie durch den mit amüsanten Dialogen der Synchronsprecher-Riege (De Niro, Scorcese, Angelina Jolie als "fish fatale", aber teilweise auch mit relativ flachen Fischcharakteren vollgestopften Versuch an den Megaerfolg von "Nemo" anzukn...oten. Musikalisch werden ebenfalls R&B-Charts Megastars vom Schlage Aguilera/Sean Paul/Timberlake/Mssy Elliott etc aufgeboten udn Hans Zimmer darf einen Score Track beisteuern - mit dem vieldeutigen Titel "some of my best firends are sharks"...
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    pop:  
     
    Ian Brown - Solarized
    Fiction / Polydor / UMIS

    Still going strong : schon das 4. Soloalbum des Ex-Stone-Roses-Frontmanns, das aber so sanft und schleppend daherkommt, daß man froh ist, wenn ab dem besten Track Nr. 9 zu Fernöstlichem & Tabla endlich auch etwas gewohnter Madchester-Beat einsetzt. Mehr als 10 Tracks hat die Cd dann leider nicht... Vorher Drogenvocals, nette Arrangement Akzente, auch mal (Mariachi)-Bläser - und trotz Noel Gallagher-guest-appearance - Mr. Braun wird wohl außerhalb des Brit-Zirkels weiter eher ein Randthema bleiben.
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    Interpol - Antics
    Labels / EMI

    Eine englisch anmutende Band aus Amerikas Metropole... Manchmal meint man aus den hymnischen Refrains die Psychedelic Furs herauszuhören. Nach dem sehr erfolgreichen Debut von 2002 passt der melodische 80er-Sound der New Yorker wunderbar ins immer noch anhaltende Revival dieser die Lager spaltenden Stil-Dekade. Auch nach Spaltung bleibt genug Volk für massenweise ausverkaufte Konzerte - Derzeit ist der Trupp excessiv auf (US-)Tour, ab Nov. auch in Deutschland...
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    Radio 4 - Stealing of a Nation
    City Slang / Labels / EMI

    Und auch die furiosen Radio 4 mit neuen Album : Disco-P.C.-Dancefloor-NoWave aus New York. Die Paten allerdings sind ebenfalls UK-Grössen : Cabaret Voltaire, Gang of Four, Primal Scream und Happy Mondays lassen grüssen. Das trifft nicht auf so ungeteilte Presse-Zustimmung wie die unweit ähnlich wildernden Kollegen von Interpol, geht aber extrem in die tanzentwöhnten Rezensentenbeine - passenderweise demnext ebenfalls in a club near you.
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    Sam Ragga Band - The Sound of Sam Ragga
    Warner

    Also gut, die Sam Ragga Band, mittlerweile bundesweit ein solides Live-Ereignis, insbesondere dank Ihrer beiden exzellenten Sängerinnen Jessica McIntyre & Esther Cowens, will in die Breite, schließlich ist bei einem Major unter Vertrag - aber hätte es da ein Backing-Track für Nena sein müssen ? Schade...sagt der Sticker auf der CD oben auf dem Mediamarktstapel...Na, es hätte schlimmer kommen können - Gute Tracks wie "Dry Your Eyes" ," I Had A Dream", "Tyrant´s Inside", einige Arrangement- Ideen und eben die durchweg feinen Vocals lassen hoffen, daß die Orientierung der SamRaggas auch in Sachen Guest Vocalists demnächst über die Landesgrenzen hinaus gehen möge, das Potential zu noch mehr hat diese Band.
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    G.Love - The Hustle
    Brushfire / UMIS

    Der dritte Album Release auf Jack Johnson´s Brushfire Records Label, der sechste bereits für G. Love aka Garrett Dutton & his Special Sauce. Nach (Major-) Labelwechsel weiter mit handgemachter US-(Südstaaten-)Musik dabei, die derzeit wieder angesagt ist - Blues, Rock, Jazz, Do-Wop, Folk, Shuffle, sachte HipHop- & Rocksteady-Anleihen etc.etc, angenehme Mischung - diesmal produziert von Mario Caldato Jr. (neben Jack Johnson auch z.B. Beastie Boys oder Beck). Neben Johnson gibt auch Money Mark sich als Gast die Ehre.
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    Blues Explosion - Damage
    Mute / Virgin

    Krachiger Opener, Stones-nahe Vocals & Gitarren, gleich diverse prominente Produzenten wie DJ Shadow, David Holmes, Russell Simmins oder Dan the Automator - kompakter, lauter Bluesrock meets HipHop. John Spencers Blues schlägt derart noch jede Menge Funken. Grade auf Deutschland-Tournee!
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    Mardi Gras bb
    Hazelwood / Universal

    So wohlwollend wir diesen entfesselten Swamp-Bläsertrupp bisher begleiteten, dies ist wohl das schwächste Album geworden : Nach der interessanten Soundtrack-Arbeit an "Was nützt die Liebe in Gedanken" soll es zwischen Ragtime und Cajun immer weiter in die Roaring Twenties gehen, was auch durch die wortverliebten Pressetexte nicht cooler wird. Daneben schleppen sich die Restnummern so dahin. Tempo, Leute... möchte man rufen, zumal Doktor Wenzens Gefolge diesmal auch das Händchen bei der Auswahl der Coverversionen und gehörig vom bisherigen Drive gefehlt hat. Noch ist Mardi Gras bb ein sofort erkennbares Gütesiegel - auf den Soundtrack zum Fatih-Akin-Stoff "Kebab Connection" sind wir weiter gespannt, aber vielleicht wäre im Hazelwood doch mal über die Outputfrequenz der Truppe zu räsonieren.
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    Autour de Lucie - Autour de Lucie
    Barclay / UMIS

    Autour De Lucie ist vor allem Valérie Leulliot als Autorin & Sängerin, die - mit wechselnden Mitstreitern - schon seit 10 Jahren musiklaisch unterwegs ist und nun im Zuge der Franzosenwelle auch hierzulande für Ihre fein arrangierte Chanson-Pop-Entwürfe mit gelegentlichem Portishead- Einschlag mehr Aufmerksamkeit bekommen soll(te). Betreut vom Air-Producer Stéphane "Alf" Briat, ist das sanfte, fünfte Album auch durchaus mehrheitsfähig und hat weniger von der kühlen Blässe, die das aufwendige Cd-Package und der beigegebene 35minütige DVD-Film (tous en francais : Studioarbeit, Mastering in London, Foto-Shootings) vermitteln.Wer nicht auf der diesjährigen Popkomm war, muß noch auf eine reguläre Tour für einen Live-Eindruck warten.
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    Client - City
    Toast Hawaii / Mute / Virgin

    Der (Presse-)Hype wird verstärkt, schließlich haben die Damen ja nicht ewig Zeit für die Karriere. Client A & B haben mit einfach gestricktem 80s Retro-Elektro-Sound, der insbesondere Human League viel verdankt und natürlich dem kühlen Sex Ihrer durchdesignten Uniform-Outfits über Videos und viele Auftritte das Gefolge republikweit verdientermaßen verbreitert. Die zweite, in recht schneller Folge veröffentlichte Cd schwächelt jedoch auf Gesamtlänge im Vergleich zum Vorgänger hier & da, wenn´s zu repetitiv wird und männliche Vocals auftauchen. Beim nexten Mal müssen neue (musikalische) Einfälle her, Mädels.
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    Solex - The Laughing Stock of Indie Rock
    Discmeister / Cargo

    Der niederländische LoFi-Indie-Motorroller der Dame Elisabeth Esselink brummt und rumpelt durch allerlei ganz schöne, sich aber wiederholende Tom-Waits´sche Arrangements, ohne daß die meist ewig gleich aus dem Hintergrund eingemischte dünne Stimme zu fesseln vermag - die unbekannte Männerstimme lockert zu selten auf - die große Schwäche des Solex-Entwurfs ist damit schnell beim Namen genannt - bei den letzten Tracks der zweiten Cd von "Sound Collage Artist" Esselink ist man schon nicht mehr recht bei der Sache...
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    Liquid Laughter Lounge Quartet - May You Always Live with Laughter
    Ritchie Records / Cargo

    Streckenweise erstaunlich coole, dunkle Bar- Musik mit David Lynch-Feeling aus - Freiburg! Verhallte Gitarren & Akustik-Bass lassen After-Hour-Atmosphäre aufkommen. Kleine Schwächen hats auch : der Neubauten-Versuch auf deutsch funktioniert gleich nicht mehr so gut, ebenso wie die eher nervigen Vocals von Track 9. Die Band hat sich aus Split-Vinyl-VÖ-Tagen bis zu Video-Drehs vorgearbeitet. Da geht noch was. Nettes Label-Logo übrigens.
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    catalog:  
     
    England´s Dreaming
    Trikont / Indigo

    Punk-Aufarbeitung allerorten. England's Dreaming ist dabei mehr, als die CD zum gleichnamigen Buch des Waliser Pop-Historikers John Savage. Dessen Auswahl erhebt (schon den bekannten Lizensierungsproblemen geschuldet) erst gar keinen Anspruch auf Vollständigkeit, spart allzu Bekanntes wohl bewusst aus und folgt subjektiv persönlichen Vorlieben, mit Fokus auf den wichtigen Jahren von 1976 bis 1979. Das Punk-Epizentrum befand sich zwar im UK, doch auch in Resteuropa, Australien und den USA mischte Punk die Pop-Kultur kräftig auf. Aus-, Mitläufer & Geistesverwandte wie Daniel Miller, Cabaret Voltaire oder dieResidents finden ebenfalls Berücksichtigung, was der Abnwechslung zugutekommt. Natürlich mit adäquatem, deutsch-englischen Booklet incl.Liner Notes der umtriebigen Buchübersetzerin Conny Lösch.
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    Dusty Springfield - Classics & Collectibles
    Universal / UMIS

    Eine weitere umfassende & willkommene Werkschau aus den Universal-Archiven. Trotz einer wahren Flut von Veröffentlichungen nach Pet Shop-Boys-Coop , Revival und Springfields Tod ´99 sind auf den beiden Cds unter 51 (!) Songs eine ganze Reihe von Format-Premieren zu finden, so die Original-Mono-Aufnahmen ihrer meisten Hits. Bemerkenswert, daß auch die "Collectibles" im Grunde alles "Classics" sind. Ach,Dusty... sixties drama queen ... Minutiöse Liner Notes von Paul Howes, (Herausgeber des Dusty Springfield Bulletin) und heimelige 60´s Wohnzimmer-Optik.
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    Groove Armada - Best of
    BMG

    Nach vier Studioalben seit 97 jetzt bereits eine Bilanz von Tom Finlay & Andy Cato aka Groove Armada (nach einem ihrer Lieblingsclubs), einer der aktuell erfolgreichsten TV- & Werbemusikfabriken, auf die sich auch viele Pop- & Club-Musikfans einigen können. - Alles was man hören möchte : Incl. Clubmonstern wie "If Everybody Looked The Same", "I see You Baby, "Superstylin´","Easy" oder dem Intro von "Chicago" bereitet diese "Best of" quasi das Feld für den (nicht nur) Majors heutzutage wichtigeren DVD-Release im November : "Groove Armada Live At Brixton Academy" plus alle Videos. Immerhin wird auch noch wie früher leibhaftig getourt.
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    Wu-Tang Clan - Legend of the Wu-Tang
    BMG

    16 Tracks aus den vier Alben der einflußreichen HipHop-Gang um den in letzter Zeit intensiv an seiner Film(musik)-Karriere werkelnden Beat- & Sample-Genius RZA. Da die meisten parallelen Solo-Ausflüge der anderen Mitglieder weniger interessant ausgefallen sind, nimmt man auch anhand einiger bisher nur auf Soundtracks erhältlichen Tracks und zweier alternativer Mixe diese sozusagen Basis-Kopplung gern ins Regal. Dies ist die non-edited version : parental guidance, strong language etc, logo. Interessanter als das (männliche) vocal-gepose sind wie gesagt die "rizza"-Backing Tracks.
    http://www.legendofthewutang.co.uk/
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    Ekseption - 3 Originals
    Universal B.V. / UMIS

    Leicht verwirrend : Auf dieser "3 Originals" betitelten Box mit 2 Cds sind die ersten 4 Alben der holländischen Prog-Rock-Gruppe zusammengefasst: das Debüt "Ekseption", das Romeo & Julia-Konzeptalbum "Beggar Julia's Time Trip", "Ekseption 3" das sich mit Saint Exupéry´s "Der Kleine Prince" beschäftigte, sowie sowie die in Teilen vom Londoner Philharmonic Orchestra eingespielte vierte LP "00.04. "Ekseption 00.04". Die Gruppe um Mastermind Rick van der Linden wurde 1969 mit ihrer Version von Ludwig Van Beethoven´s "The 5th" bekannt und hatte bis zu den Mittsiebzigern ihre erfolgreichste Zeit. Zu ihrem Markenzeichen wurden von dort an die zahlreichen Adaptionen klassischer Kompositionen von Bach, Beethoven, Khatchaturian, Saint-Saens und anderen.
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    electronica:  
     
    Peter Malick Group feat. Norah Jones / V.A.
    New York - The Remix Album
    Koch Records USA / UMIS

    Und wieder New York - Das Originalalbum von Peter Malick und dem neuen Grammy-Superstar Norah Jones war eine (gute) Rhythm & Blues-Platte. Dieses "Remix"-Album entwickelt stellenweise eigene Qualitäten. Miss Jones' Samt-Stimme funktioniert grundsätzlich auch auf Housegrooves - und Elektrobeats - Meist jedenfalls, denn verfremdet verliert sich der vokale Reiz. Drei Teams aus der internationalen Clubzone liefern zumindest je einen guten Track ab. Der Rest ? Durchschnitt -for nightclubs & lounges - steht schließlich schon auf dem Sticker...
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    Various Artists - Members of the Ocean Club
    Monika / Moabit

    Zum 10. (!) Geburtstag des Oceanclub hat Gudrun Guts Label zur Popkomm-(Party) bereits eine Doppel-CD mit 27 Tracks veröffentlicht: einerseits eine Rückschau (die Wiederveröffentlichung der originalen "Gudrun Gut: Members of the OceanClub"-CD (feat. Blixa Bargeld, Katharina Franck, Jayney Klimek, Inga Humpe u.a., damals noch auf alternation/intercord), die komplettiert wird von drei 90er-Videoclips und einer Cd mit Remixen von so unterschiedlichen Leuten wie Paul van Dyk, Klaus Schulze, natürlich Ocean-Club-Partner Thomas Fehlmann, Ian Pooley oder The Orb. Locations wie Tresor, Volksbühne und WMF passieren Revue - ein Berliner Clubmusik-Phänomen.
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    Stereotyp meets Al´Haca - Phase Three
    Klein Records

    Eine Art Ragga-Mothership auf der Suche auf dem Sound für das nächste Jahrtausend ? Ragga ist ja nun nicht unsre Tasse Tee, auch hier werden viele durchaus interessante Experimental-Soundspielereien von dengenre-immanent eher nervigen Vocal-Stakkatos immer wieder eingegebnet, dann allerdings taucht mit track 10 ein knarzig-sanfter electro-reggae aus den Fluten, wir sind versöhnt und stöbern nochmal durch die fordernd-futuristischen Sounds- irgendwas Interessantes hat die Klein-Posse immer im Gepäck.
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    I Wolf - I Wolf & Burdy Meet The Babylonians
    Klein Records

    Extrem gelungene Melange aus Electro, Disco, Soul, unterschiedlichsten exotischen Vocalistas und sogar vereinzelten Balkanelementen hat (Ex?) Sofa Surfer Wolfgang Schlögl da mit Partner Burdy von Baby Mammoth auf dem zweiten I-Wolf -Album hingelegt. Den Anspruch eines guten Mixtapes erfüllt diese bunte, treibende Dance-Mischung mit Leichtigkeit. Guest Appearance by Shaun Ryder (die Happy Mondays sind allüberall wieder en vogue...).
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    world music:  
     
    Various Artists - Suburban Bucharest
    Trikont - Indigo

    Rumänische Vorstadt-Gypsies als neues Trikont-Thema. Balkan-Einflüsse wurden ja jüngst in diverse ...seeehr unterschiedliche...musikalische Projekte eingebunden - hier sind die Original-Quellen und eine Reihe von Bestandsaufnahmen aus einer Ecke der Welt ohne Lobby - von den 30er-Jahren bis zu heutigen orientalisch dominierten Dancefloor-Klängen und Kuriositäten (Shaggy´s Carolina...auf rumänisch etc). Den label-typisch ausführlichen Booklettext hat ebenfalls die derzeit in Rumänien lebende Kompilatorin Grit Friedrich verfasst, die zu jedem der Interpreten eine Fülle von Informationen liefert. Und nun auf, noch weiter nach Osten...
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    Mercan Dede - Su
    Doublemoon / SMIS

    Mercan Dedes 5. Studio-Album "Su" ("Wasser') markiert für den wohl vielseitgsten Musiker den Höhepunkt seines bisherigen Schaffens. Das Album versteht sich als "Soundtrack of Istanbul", einer am Wasser gelegenen, vom Wasser umgebenen Mega-City. Die Stars Susheela Raman, Dhafer Youssef, Sabahat Akkiraz und Ceza, ein junger türkischer Rap-Poet liefern die Vocals, Sheema Mukherjee von Transglobal Underground brilliert an der Sitar, Göksel Baktagir am Kanun (einem arabische Zupfinstrument), Hugh Marsh an der Violine, während der Meister alle elektronischen Mantelsounds liefert.
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    Various Artists - East2West
    Doublemoon / SMIS

    Die Compilation East2West bietet in der Neuauflage erneut "Ethno-Electronic Tales From Istanbul" : 12- tracks aus Bosporus-City mit Querverbindungen in andere Metropolen : Türkische Erstliga-Musiker wie Burhan Öçal, Ilhan Ersahin, Mercan Dede, Baba Zula, Laço Tayfa, Athena, oder Mehmet Akatay treffen auf die Groove-Fachkräfte Mad Professor und Smadj. Aus der Ecke ist noch mehr zu erwarten, orientalische Sounds drängen derzeit gen Westen und haben begonnen, sogar in US-Produktionen Duftmarken zu setzen - gleich, ob die Türkei nun früher oder später EU Mitglied wird.
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    Orient Expressions - Divani
    Doublemoon / SMIS

    Doublemoon zum Dritten : OE oder Orient Expressions ist die Formation Can Utkan aka Dj Yakuza (electronics, perc), Cem Yildiz (Oud & andere Saiteninstrumente) und Richard Hamer (bläser). Produzent & Sound Engineer Murat Uncuoglu kann als Songschreiber quasi als viertes Mitglied bezeichnet werden. Once again an Anatolian-Electro Endeavour..und natürlich ebenfalls aus Istanbul.
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    Various Artists - Escapulario.com
    Royal Ear Force / Stereo Deluxe

    Eine Nürnberger Mission : Von Bernd Roesler für die Kollegen von Escapulario.com zusammengestellte Brasil-, Latin- & Bossa-Kopplung ( feat. Marcos Valle, Mo´Horizons, Nicola Conte, Les Hommes, Bebel Gelberto u.a.). Sogenannte Escapularios und Pulseiras sind Andachtsbändchen für Hals oder Handgelenk - zunehmend beliebte Glücksbringer, von deren Verkaufserlös von der Organisation ein Teil (immerhin 2 EUR bei der CD) zur Unterstützung brasilianischer Straßenkindern abgeführt wird. Zusätzlich befindet sich in jeder CD-Box ein Original Escapulario. Mehr unter http://www.beautifool.de/escapulario/?lang=de&chap=home&lesson=news
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    Fenix - Marfim
    Traumton Records

    Hier kann man wirklich kaum glauben, daß keine Frau singt, sondern : der brasilianische Countertenor Fênix. Der Künstler greift auf seinem zweiten Album auf einige der Besten der Música Popular Brasileira zurück: Caetano Veloso, Nelson Cavaquinho, Lulu Santos, Zeca Baleiro und Totonho, die für verschiedene Generationen der kreativen Verschmelzung brasilianischer Traditionen mit internationalen Ingredenzien stehen. Selber eher Liedermacher, hat Fênix aus dem nordöstlichen Bundesstaat Pernambuco statt Samba eher die regionalen Rhythmen Forró, Maracatu, Frevo undwiesiealleheißen im Programm. Pop-Einflüsse sind aber auch unverkennbar. Schöne Platte, die einen länger begleiten könnte.
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    Mynta feat. Shankar Mahadevan & Fazal Qureshi - Teabreak
    Pläne / BMG ARIS

    Schwedisch-indische Kollaboration - Tabla & Gesang vom Subkontinent treffen auf solide Fusion-Arbeit des schwedischen Quartetts (violine-gitarre-percussion & bass) namens Mynta, das schon seit den 80ern in der Weltmusik-Szene rumturnt. Seit 2001 zwischen Skandinavien & Indien hin- & hergeschickt, liegt das Ergebnis der Mixtur mittlerweile eröffentlichungsreif vor. Nordic Ice & Indian Spice...für die Teepause von Genrefans, mal anregend, mal eher sedierend.
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    jazz :  
     
    Terry Callier - Lookin´Out
    EmArcy - Universal Jazz

    Aufgrund der Fülle des herbstlichen Pop-Outputs verschieben wir den einzigartigen Spätdurchstarter Terry Callier mal in die Jazz-Abteilung, was bei der Fülle der Einflüsse des Ausnahmesängers und der "weniger folk"-Akzenturierung des aktuellen Albums sicher in Ordnung geht. Begleitet von seiner Comeback-Musiker-Riege gibt uns der Meister gleich siebzehn (die kurzen "Truth in tears" Intermezzi mitgerechnet) neue Gelegenheiten, seiner wunderbaren Stimme zu lauschen, eigentlich ausnahmslos Anspieltipps, incl. der Coverversionen. Sollte man doch einen Track herausstellen, dann vielleicht das elegant arrangierte "Stripper" mit seinen sensationellen Chören. Jazz my rhythm & blues... - truly soulful.
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    Maria Rita - Maria Rita
    Warner Music Barsil

    Junge brasilianische Musiker treten in die Fußstapfen ihrer berühmten Eltern : Bebel Gilberto, Moreno Veloso und : Maria Rita, Tochter der 1982 leider verstorbenen Elis Regina, eines der größten Stars der Musica Popular Brasileira (MPB). Mit mehr Drive als der im World-Music-Teil vorgestellte Fenix singt sich die selbstbewusste junge Dame (Co-Producer ihres Debüts) durch Samba, Kubanisches oder eben Latin-Jazz. Im Repertoire diverse Verbeugungen vor den Bossa-Ahnen sowie Rock-Anleihen, aber vor allem ist das eine absolut rund produzierte Platte geworden. Enhanced CD : ein Bonus-Videoclip.
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    David Sanchez - Coral
    Sony Classical

    Der puertorikanischen Saxofonist spielt auf diesem, seinem siebten Album mit einem Rhythmus-Sextett und den Prager Philharmonikern Stücke von lateinamerikanischen Komponisten wie Heitor Villa-Lobos oder Alberto Ginastera, sowie von Antonio Carlos Jobim. Dies allein macht neugierig, wenn auch manche der Kollaborationen ein wenig spannungsarm geraten sind. Recorded in Prague, mixed in N.Y. 2003.
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    Madeleine Peyroux - Careless Love
    Emarcy - Universal Jazz

    Immer wieder mit Billie Holiday verglichen, hat Madeleine Peyroux seit ihrem erfolgreichen Debüt-Album "Dreamland", das bereits vor acht Jahren herauskam, erstmal eine Auszeit vom großen Jazz-Zirkel genommen und kehrt nun gereift zurück. Die stimmliche Nähe zur großen Jazz-Diseuse ist weiterhin unverkennbar. Darüberhinaus erstaunt aber die große Bandbreite (neben Blues: Swing, Country, Cohen, Josefine Baker-Französisches, Eigenkompositionen) des vorliegenden, von Larry Klein (Joni Mitchell, Holly Cole etc) produzierten Albums. Anspieltip : Track Nr. 4 & 12 - wunderbar.
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    Jörg Widmoser / Hajo Hoffmann - The Mount
    upsolute music records

    Stephane Grappelli, Jean-Luc Ponty - das sind die wohl bekanntesten Namen, wenn man an die Violine im Jazz denkt. Allerdings wird sie mittlerweile vor allem hierzulande auf Weltklasseniveau gespielt. Joerg Widmoser, der renommierte Kopf des Modern String Quartet, hat sich für seinen aktuellen musikalischen Erinnerungstrip zum kanadischen Mount McKinley "nur" eine zweite Violine, und zwar die 5-saitige von Jazzvioline-Dozent Hajo Hoffmann an Seite & Saite geholt. Durch verschiedene Spielweisen & Effekte klingen die Instrumente aber mal nach E-Gitarre, Flöte oder Synthie, sodaß sich eine erstaunliche Klanglandschaft ausbreitet. Absolut empfehlenswert und über weite Strecken auch für Neugierige außerhalb des Jazz-Zirkels interessant.
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    classical:  
     
    Yo Yo Ma plays Ennio Morricone
    Sony Classical

    Anfang November, kurz vor dem weltweit einzigen gemeinsamen Konzert beider Künstler -in Rom am 16.11.- wird deren gemeinsames Album veröffentlicht, das Morricone´s erklärte Lieblingsstücke, die sich zu großen Teilen mit seinen aktuellen "regulären" Konzertprogrammen decken, in für Ma´s Cello bearbeiteten Einspielungen mit dem Roma Sinfonietta Orchestra vom Juni des letzten Jahres beinhaltet : Natürlich The Mission, Ozeanpianist, Cinema Paradiso, Malena, Once Upon a Time in Amerika, Once Upon a Time in the West, The Good The Bad & The Ugly, Casualties of War, The Untouchables, Marco Polo, La Califfa und als vielleicht einzige Überraschungen den TV-Score zu Moses und ein Stück aus Tornatore´s A Pure Formality. Der Reiz besteht darin, diese zumeist wohlbekannten und vielgespielten Stücke erstmalig mit dem Cello als Lead Instrument zu hören, wobei Ma sich in den Orchesterklang meist mehr respektvoll einfügt als ihn zu dominieren (Ausnahme : Cockeye´s Song). Ein den vielen Bookletfotos nach entspannter Maestro arrangierte & dirigierte Orchester & Ma als Solist, nachdem sich beide, im Booklet voll des gegenseitigen Lobes, bei den Oscars 2001 kennenlernten und dort das Projekt aus der Taufe hoben. Eine für Fans "beider Lager" glückliche Begegnung auf höchstem Niveau.
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    inbetween / audiobook :  
     
    Piraten der Meere 1 - Der Schatz der halben Münze
    Piraten der Meere 2 - Der Schatz des Gouverneurs
    Piraten der Meere 3 - Bootsmann Willy rettet den Gouverneur
    Europa / BMG

    Piraten-Boom : Wolfgang Völz, unser aller Käptn Blaubär, grummelt sich durch GEMA-freie Musik und 3 Folgen eines auf den ersten Blick billig aufgemachten, für eine Neuproduktion aber nicht uncharmanten Jugend-Hörspiels, das mit weiteren bekannten Sprechern wie Jürgen Thormann aufwartet und dessen drei Folgen ab nextem jahr auch als Box erhältlich sein werden.
     

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