Reviews World 06-2015

    * soundtrack * crossover * pop/rock * catalog * jazz * electro * world * audiobook * film * comic * book *

     
     
     

    Somi - The Lagos Music Salon

    Okeh - Sony

    Die in Sambia & Illinois aufgewachsene 36-jährige Sängerin Somi hat es weit gebracht, u.a. sang sie bereits vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Die Tochter eines Immigrantenpaares aus Ruanda & Uganda wird zu Recht mit Miriam Makeba oder Nina Simone verglichen, kann ihrer Stimme aber auch das samtige Timbre einer Sadé Adu entlocken, etwa bei "Ginger Me". "The Lagos Music Salon", in Nigerias Metropole & New York aufgenommen, fasziniert mit Bandbreite zwischen Jazz, Afroelementen, Pop, Ballade & Kammermusik, melodischer Vielfalt und frappiernder Stilsicherheit im Ausdruck Somi war an fast allen Stücken auch als Texterin & Co-Prodzentin (nebst dem Nigerianer Cobhams Asuquo und dem US-Amerikaner Keith Witty) beteiligt. Am 12.7. ist Somi Star beim "jAZz Sunday München" in der Unterfahrt - inmitten ihrer Auftritte beim North Sea Jazz Festival, Rotterdam und dem finnischen Pori Jazz Festival, bevor es nach Montreux & Edinburgh weitergeht. Save the date! www.okehmusic.com www.somimusic.com

    TIPP & LIVE-TIPP

     

     

     

    Yvonne Mwale - Ninkale - Let Me Be

    Art of June - O-Tone / Soulfood

    Hat man sich an die im direkten Vergleich etwas gepresste Stimme Yvonne Mwales gewöhnt, kommen einige, möglicherweise vorschnell abgetane Tracks ihres aktuellen Albums "Ninkale" durchaus zum Tragen. Musikalisch setzt die junge Sängerin mehr auf eine Mischung aus Afroelementen, Blues & Jazz mit Gospel- & Spiritual-Anklängen im Vortrag, auch für einen ein Reggae ("Mangala") findet sich ein Plätzchen unter den 14 Eigenkompositionen. Die mittlerweile in Frankfurt am Main lebende frühere Vokalistin der Band "Nyali" singt in Englisch und der Bantu-Sprache Nsenga, aus ihrer Heimat im Osten Sambias.

    Im Juli ist Yvonne Mwale live in Deutschland zu erleben. Termine: www.yvonnemwale.com
     
     LIVE

     

     

    Akua Naru - The Miner´s Canary

    The Urban Era / Groove Attack

    Das neue, zwischen Hip Hop, neo Soul & Jazz changierende Album der im Kölner Exil lebenden US-Poetin & Aktivistin Latanya Hinton aka Akua Naru befasst sich mit den Erfahrungen farbiger Menschen in den USA und Europa. Wie "The Miner´s Canary", also einer der Kanarienvögel, die früher als Warnsystem für Gefahren im Bergbau eingesetzt wurden, äußert sich Naru zu Gewalt, Rassismus und anderen Gefahren der modernen Gesellschaft, aber auch für Liebeslieder & eine Hommage an die afroamerikanische Schriftstellerin Toni Morrison ist Raum. Als Produzentin versicherte sich Naru der Beiträge einiger Gastmusiker, u.a. des befreundeten Roy Ayers- & Last Poets-Schlagzeugers Bernard Purdie (u.a. Soundtrack zu "Lialeh"), der Prince-Trompeters Christian Scott und der Sänger Cody ChesnuTT &, Ben L Oncle Soul. www.akuanaru.com Im Sommer vereinzelte Festivalaufttritte auch in Deutschland, so beim Würzburger Umsonst & Draußen am 20.6. oder am 16. & 17.7. beim Oldenburger Kultursommer Open Air & dem Koblenzer Horizonte Festival.

     

     

     





     Mbongwana Star - From Kinshasa  
     World Circuit / Indigo  
     

    Aus den labyrinthischen Slums von Kinshasa (`Demokratische Republik Kongo´), dem drittbevölkerungsreichsten Moloch Afrikas, stammt das derzeit 7-köpfige Ensemble Mbongwana Star. Mit dem Pariser Produzenten Doctor L (u.a. Tony Allen) ist ein “smashed-together” Hybrid aus Schrottinstrumentenklängen, kongolesischen Rhythmen & Vocals sowie Post-Punk-Bässen und Elektronik entstanden - ein `träum oder stirb´-Projekt, geboren aus den Auflösungserscheinungen der Straßen-Band Staff Benda Bilili und einer grotesken Überlebens-Pantomime der Künstler angesichts des kongolesischen Chaos-Alltags rund um die Rue Kato von Kinshasa. Spannender Culture Clash abseits afrikanischer World Music-Klischees. „Wir verwandeln Müll in Magie“ (Doktor L) Vereinzelte Festivalautritte - so am 29.5. & am 2.August - watch: www.mbongwanastar.com

    LIVE-TIPP
     

     

     

    Blick Bassy - Akö

    No Format! / Indigo

    Der Kameruner Sänger Blick Bassy sang drei Jahre im Jazz-Fusion-Ensemble Macase, bevor er nach Paris zog, um besser von seiner Musik leben zu können. Seit Jahr 2005 arbeitet er an seiner Solokarriere und brachte 2009 sein erstes Album heraus. Auf dem mittlerweile dritten Werk "Akö" (einer Art Spitzname, bei dem sich ältere Kameruner nennen) gibt es zwei englische Tracks, sonst singt Bassy in `bassa´, der Sprache seiner Heimat. Die Texte über die alte & die junge Generation und Bassys hohe Stimme liegen über einem originellen Geflecht aus (US- & Mali-)Blues-Schemata, Akustikgitarren-Licks, Samples (Mamani Keita-Producer Nicolas Repac) sowie Vintage-Gypsy-Swing- & Kammermusik- Einsprengseln von Violoncello (Clement Pétit) & Posaune (Fidel Fourneyron). `FAB - Folk Afro Blues´ einer Kameruner Künstlerseele aus Exil im Norden Frankreichs. Sehr gelungenes Digipak-Artwork by the way, von Neals Niat. www.blickbassy.com
     

     

     

     
     
     Dub Pistols - Pistoleros / Protoje - Ancient Future  
     Sunday Best / Rough Trade * Vp / Groove Attack  
     
     

    "There´s always been a bit of the outlaw in classic reggae, a bit of spaghetti western, mexican feel. So I thought, yeah - pistoleros. Outlaws!" Ist schon wieder Nottinghill Carnival? Rob Da Bank´s Londoner Dub Gesetzlose jedenfalls ballern sich die Soundsystems schon mal warm. Dubstep, Drum & Bass, Ragga, Reggae Soul & Elektro gehören bekanntermaßen zum Repertoire der Mannen um Barry Ashworth. Das Sextett feuert auf seinem sechsten Studioalbum wieder aus allen Rohren. Diesmal werden die Dub Pistols u.a. unterstützt von Seanie Tee, MC Earl 16, Lindy Layton, MC Neville Staple von den Specials und Chezidek aus Jamaica. `The mighty Dub Pistols are back ´. http://dubpistolsmusic.co.uk/

    Play Tracks 1-4, 6, 10.

     

    Außerhalb von Insider-Zirkeln ist der Reggae-Revivalist & Indiggnation-Bandleader Protoje aus St. Elizabeth, Jamaica hierzulande eher noch wenig bekannt. Mit den Festival-Auftritten in diesem Sommer soll sich das ändern. Auf seinem dritten, von Phillip `Winta´ James (Overstand) produzierten Studioalbum "Ancient Future" liefert P. einige frische, Tunes und bietet der mit souliger Stimme gesegneten Newcomerin Sevana auf 2 Tracks ein Podium ("Sudden Flight" & der auffällige Disco-Reggae-Track "Love Gone Cold" - wo leider der unnötige Mittelteil bremst). Protoje, Sohn der jamaikanischen Sängerin Lorna Bennett & eines Westindies-Calypso Kings, singt hier meist in glasklarem Englisch und nur seltener in Patois und gibt Black Uhuru & Ini Kamoze als Einflüsse an. Letzterer revanchierte sich und schrieb mit P. zusammen Track Nr.2, "Crimínal". Am 5. Juli tritt Protoje beim Summerjam in Köln und am 10.7. beim Sunrise Reggae Festival in Burtenbach auf. Mehr Live Dates: www.protoje.com  
     
     
     Israel Vibration - Play It Real / Alpha Blondy - Positive Energy  
     Utopia / Groove Attack * Wagram / Indigo  
     


    40 Jahre Israel Vibration - Das Jubiläum wird mit einem neuen Album auf dem französischen Label Utopia begangen, das mit den Musikern von Errol "Flabba" Holts Roots Radics Band in drei jamaikanischen Studios eingespielt wurde: Mixing Lab Studio, (der aktuellen Version des legendären) Tuff Gong Studio und im Studio von Produzent Clive Hunt. Ursprünglich 1975 als Gesangstrio von Cecil `Skelly´ Spence, Lascelle `Wiss´ Bulgin und Albert `Apple´ Craig gegründet, von denen seit 1997 noch Skelly und Wiss als Duo (auch live) aktiv sind. Themen auf "Play It Real": der bekannte Rastafari-Kanon: Jah, Ganja, Political Injustice, Struggle, Ghetto, Happiness, aber auch: "IRS" (die US-Steuerbehörde) - bei den 12 Songs (+2 Bonustracks, je 1x live & acoustic) wechseln sich die alten Herren jeweils ab, deren sanfter Harmoniegesang immer noch `nuff resepect´ abnötigt. www.israel-vibration.com

     

     

    Der 1953 in der Elfenbeinküste geborene Alpha Blondy steht seit den 80er Jahren fur rootsunterfütterten panafrikanischen Reggae der plakativen Art. Dabei bleibt es auch auf seinem neuen Album, das mit einem Monat Verzögerung nun auch diesseits des Rheins veröffentlicht wird. Auf dem Cover von "Positive Energy" posiert der Sanger im Glitzerkostüm vor einem Foto seiner Grossmutter, und auf "Madiba m' a dit" wird Nelson Mandela posthum bemüht. Es reimt sich "Lightning in the Sky-ei-ei" auf "Jah Rasta-far-ei" und die (sonst überwiegend) französischen Texte sind auch nicht weniger auf Mitsingbarkeit getrimmt. An den zwölf Songs werden diverse karibische und afrikanische Gäste beteiligt, etwa Ijahman oder Tarrus Riley aus Jamaika, der Kongolese Pierrette Adams, Nawfel aus Tunesien, Issam aus Marokko und der Ivorer Kollege Ismaël Isaac. Blondys Band, The Solar System, spielt solide auf, ohne für Uberraschungsmomente zu sorgen. Mit Hall wird nicht gespart und gegen Ende findet sich mit "Une petite larme m' a trahi" gar noch eine richtig käsige Schnulze fur den Tanzabend französischen 'Hotel-Clöbb'. www.alphablondy.info  
     
     
     Cheikh Lo - Balbalou  
     Chapter Two / Indigo TIPP  
     
     

    Mbalax, die im Senegal weiter vorherrschende Populärmusik, wird vom der muslimischen Baye Fall angehörigen, sehr beliebten Sanges-Veteran Cheikh Lô mit Reggae-, Latin-, Soul- und Jazz-Elementen angereichert. Die Mischung des Charismatikers stimmt, und würde sogar ohne die aktuellen Gäste (auf "Degg Gui": Flavia Coelho & der französische Akkordeonist Fixi, auf dem Titeltrack "Balbalou" Trompeter Ibrahim Maalouf und auf "Doyal Naniou" Oumou Sangaré aus dem gebeutelten Nachbarland Mali. Im Gegensatz zu vielen afrikanischen Musikstars lebt Cheikh Lô nicht in Frankreich, sondern im Senegal - in Keur Massar, einem Vorort der Hauptstadt Dakar. Auch textlich kümmert er sich um seine Heimat: in den Landessprachen Wolof & Bambara liest er afrikanischen Staatsoberhäuptern die Leviten und betont die "Wichtigkeit der Spiritualität in Zeiten, wo hasserfüllte Gruppen wie Boko Haram den Islam von seinen humanistischen Hintergründen trennen." Toller Musiker mit Haltung. http://cheikhlomusic.com

    TIPP & VINYL-TIPP

     

     

     

    Opez - Dead Dance

    Agogo / Indigo

    `Latin Desert & Funeral Party Music´ - von dort, wo man diese Mischung nicht unbedingt verortet hätte - aus dem Herzen Italiens: der Gegend nördlich von Perugia, südlich von Firenze, westlich von Livorno und östlich von San Marino. Das Multiinstrumentalisten-Duo Massi Amadori & Francesco Tappi schraubten dort, gelegentlich gemeinsam mit Gästen, an am ganz speziellen, sehr visuellen Sound ihres Debüts. Zum cinephilen Touch von "Dead Dance" mit seinen Filmmusik-, Dub-, Tex-Mex-, Surf- und Americana-Anleihen passt das Artwork von Aimone Marziali, auch wenn das in einem Digipak - quasi mit haptischem Bonuseffekt - noch besser aufgehoben gewesen wäre. Auch als 180-g-Vinyl (inclusive Downloadcode). www.agogorecords.com

     
     
     
     Souad Massi - El-Mutakallimun (Masters of the Word) Faris - Mississippi To Sahara  
     beide: Wrasse / Harmonia Mundi LIVE-TIPP  
     
     

    Souad Massi aus Bab Ei Oued, Algier, musste, während sie aufwuchs, lange um ihre Passion, die Musik, kämpfen. Bis sie sich über den Umweg Frankreich auch in ihrem Heimatland Anerkennung erspielen konnte, war es ein langer Weg. Ihrem an dieser Stelle vorgestellten Album "O Houria" (Freedom) folgt nun ein Projekt, dass die Sängerin mit dem spanischen Gitarristen Eric Fernandez und ihrem neugegründetem Ensemble "Les Coeurs de Cordoue" in Angriff genommen hat. "El-Mutakallimun" ist der großen Tradition der Poeten & Philosophen aus der arabischen Welt gewidmet, den `Meistern des Wortes´ wie dem irakischen Poeten Al Mutanabbi, dem religiöse Toleranz predigenden Sufi-Meister Ibn Barabi oder dem persischen Arzt & Astronomen Avicenna, die Massi ihren Hörern näherbringen will. Folgerichtig sind alle Texte in englischer & französischer Übersetzung im 32-seitigen 4c-Booklet abgedruckt. Musikalisch kommen Stilelemente des Chanson, von Folk westlicher & arabischer Prägung, von Reggae bis hin zu Afropop zum Einsatz. www.soudmassi.net

    TIPP

     

     

     

    Der in Italien aufgewachsene Sohn einer Touareg aus dem Süden Algeriens (Kel Isaqqamaren), einer während des Unabhängigkeitskrieges (der auch aktuell im Kinofilm "Loin Des Hommes" thematisierten Periode) besonders umkämpften Gegend), widmet sich auf dem vorliegenden Album den vielfältigen Verflechtungen von US-amerikanischem Blues und der `Desert Blues´ betitelten Musik von Ali Farka Touré, sowie von Tinariwen & anderen Touareg-Künstlern wie Terakaft, die wiederum von westlicher Musik gespeist ist. Faris bringt 10 US-Blues-Titel von Autoren wie Son House, Skip James, Blind Willie Johnson oder Muddy Waters in seiner Interpretation zurück nach Afrika. Auf ein Foto des letzteren meinte Ibrahim `Abaraybone´ von Tinariwen spontan: "Ah yes, he´s a Bambara!" Faszinierendes Experiment. www.wrasserecords.com  
     
     
     Novalima - Planetario  
     Kudos / Groove Attack TIPP  
     
     

    Als reines Online-Filesharing-Projekt von vier Freunden aus Lima gestartet, hat sich das peruanische Soundsystem-Ensemble Novalima sowohl zu einem von Roskilde bis zum WOMAD international gern gesehenen Festivalgast & Latin-Grammy-Nominee, als auch zu einer wichtigen Stimme der afro-peruanischen Minderheit in ihrer Heimat gemausert (die sich heuer auf ihre 100-Jahr-Feier vorbereitet, bei der Novalima eine spezielle Live-Show spielen wird.) Wem sich jetzt Andenflöten in den imaginären Gehörgang drängen, der liegt falsch. Auch das neue Album "Planetario" ist mit seiner Mischung von überbordender Latin-Percussion, traditionell-authentischen Vocals, einfallsreichen Soundeffekten & Electrobeats einmal mehr sehr tanzbar ausgefallen. Aus europäischer Perspektive bedauerlich, aber bis auf weiteres ist die Truppe mit dem US-amerikanischen Tourprogramm ausgelastet. www.novalima.net

     

     
     Xavier Rudd & The United Nations - Nanna / Raggabund - Buena Medicina  
     Nettwerk / Soulfood * Irievibration / Groovattack LIVE  
     
     

    Last but not least zweimal Reggaefiziertes aus internationaler Anpflanzung. 1 - Wenn es ihn nicht schon gäbe, Greenpeace hätte diesen Mann erfinden müssen. Der australische `uber-p.c.´-Gitarren-, Bluesharp- & Didgeridoo-Soloperformer Xavier Rudd agiert auf "Nanna" als Frontmann einer die unterschiedlichen Kulturen Australiens (insbesondere der Aborigines), Südafrikas, Samoas, Deutschlands und Papua Neuguineas repräsentierenden Band. Gemixt wurde das Singalong-Reggae-Paket immerhin von Mischpult-Legende Errol Brown in den Tuff Gong Studios. Vom 30.6. bis zum 4.7. (Summerjam) stehen Konzertdaten im deutschen Sprachraum auf der Live-Agenda von Xavier Rudd & The United Nations. Details: www.xavierrudd.com

     

     

     

    2 - Auch beim Münchner Dancehall-, Latin- & Reggae-Kollektiv Raggabund werden gern ab & zu die p.c.-Zeigefinger gehoben, was die deutschen (sonst auch mal spanischen & englischen) Texte wie "So Nicht Geht" nicht unbedingt leichter verdaulich macht. Mit den Schweizern von "The Dubby Conquerors", Lengualerta (Mexico), Maria Rui (Portugal), Sebastian Sturm (Deutschland), De Luca (Italien) und natürlich naheliegenderweise auch mit den befreundeten Musikern von Les Babacools und Jamaram wurde am neuen Album "Buena Medicina" geschraubt. Reggae, Dub, Cumbia und deutschpoppige Refrains, verpackt in ein aufwendig-buntes Leporello-Digipak - alles crowdfunding-finanziert (alle Achtung). Ab Release Ende Juni bis in den September diverse Livedaten: www.raggabund.de  
     
     Previous Issue: 4/5 - 2015 © cinesoundz 2015

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