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Pünktlich zum Filmstart von „Only God Forgives“ Mitte Juli erschien
auch der offizielle Soundtrack zum in Cannes widersprüchlich aufgenommenen Film vom selbsternannten „Cinema-Pornographer“ Nicolas Winding Refn – leider in Deutschland offiziell nur als Mp3-Version – nach dem erfolgreichen „Drive“-Soundtrack und beim Kultpotential, das Refns Zusammenarbeiten mit Ryan Gosling nunmal haben, einigermaßen erstaunlich. Cliff Martinez´ atmosphärischer Score wäre damit als Tonträger (CD & LP) in Deutschland nur als teurer Import erhältlich. Gosling verkörpert diesmal einen nicht ganz so coolen/harten Mann – Julian,
Besitzer eines thailändischen Kickbox-Clubs & am Rockzipfel seiner eiskalten Mum Kristin Scott Thomas hängend und wie sie im blutigen Finale (teils von zweifelhaft-ausgewalzter Brutalität) den Martial Arts des unheimlichen Thai-Officer-Racheengels Vithaya Pansringarm hoffnungslos unterlegen. „Hey Girl, you might want to watch „Drive“ instead.“ meinte dazu die Village Voice. Martinez erledigt den Musik-Job einmal mehr verlässlich, mal elektro-pulsierend, mal düster dräuend – neben dem Thai-Popsong „Falling In Love“ ist auch Pansringarms Karaoke-Einlage enthalten. |
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