Auf dieser Cd der vielfach preisgekrönten fünf New Yorker Bläser-Routiniers wird nicht nur Musik von Grössen wie Wynton Marsalis, Paquito D’Rivera oder Daniel Schnyder („EUPHORIA“ unter Mitwirkung des Komponisten) dargeboten, sondern vor allem und zwar als Opener und programmatischer erster Teil des Albums „New York Now“ Filmmusik. Leonard Bernsteins epochale Musik zu „West Side Story“ wird in Arrangements von Jack Gale naturgemäß reduziert und dennoch frisch und beeindruckend zu Gehör gebracht. Für Americana-Freunde ein Muss. Dazu die L.A. Times ( insbesondere zum Schnyder-Part) „never less than compelling… an intriguing
interface of jazz and classical elements.” http://manhattanbrass.org/manhattanbrass/Home.html
The Magic of Disney / Disney Film-Hits Various Artists – Disney – EMI
Eine Doppel-CD ist natürlich auch bei 46 Titeln und mehr noch nicht genug, um das musikalische Oeuvre aus über 80 Jahren Firmengeschichte, allein 50 abendfüllenden Animationsfilmen und Dutzenden von Oscars umfassend darzustellen. der Stellenwert der Musik im Disney-Schaffen ist unbestritten und kann nicht oft genug betont werden. Insofern ist auch eine naturgemäß von vielen Kompromissen geprägte Zusammenstellung der hier vorliegenden Art willkommen. Interessante Unterschiede ergeben sich in der Auswahl der internationalen Edition und der in Köln von Sebastian Niemann zusammengestellten Auswahl für den deutschsprachigen Markt – dazu mehr im nächsten Abschnitt. Sammler werden wohl beide Ausgaben benötigen… Wir verlosen die internationale Fassung der Doppel-CD! Drei englisch gesungene Lieblingstracks aus Disneyfilmen an: info AT cinesoundz.de
Spätestens seit dem „Dschungelbuch“ sind Disney-Melodien gerade in der deutschen Sprachfassung erfolgreich. Die deutsche CD-Fassung „Disney Film-Hits“ mit ihren 45 Titeln bietet eine komplett andere Reihenfolge und einige gar nicht auf der internationalen Version enthaltenen Tracks. So Alternativen aus „Aristocats“ oder „Mary Poppins“, „Oo-de-Lally“ aus dem in Deutschland besonders beliebten und kongenial synchronisierten „Robin Hood“ oder Hildegard Knefs kurzen Gänsehautauftritt in „Pocahontas“,“Lausche Mit Dem Herz“, die das eben auch enthaltene verzichtbare Schlagerrepertoire jüngeren Datums aufwiegen. Wir verlosen auch die deutsche Doppel-CD! Drei deutsch gesungene Lieblingstracks aus Disneyfilmen an: info AT cinesoundz.de
Tinker Bell Various Artists – Disney – EMI
Mit den beiden Compilations flatterte uns auch diese englisch und deutsch verschlagerte Tinker Bell ins Haus, auf die in Erfüllung unserer Chronistenpflicht hingewiesen sei – „Pocahontas“-Reminiszenzen, u.a. bei „Feen Sind Nah“ und „I´ll Try“ aus dem Peter Pan Sequel „Return To Never Land“ (hier weder von Jonatha Brooke noch Nena, sondern Jesse McCartney intoniert, sind noch das Gehaltvollste, was sich in dieser zu sehr verkitschten Mainstream-Meterware ausmachen lässt.
Aufgang Discograph
Zum Abschluss wieder einmal Genregrenzen
überschreitende Musik, die Raum lässt für Assoziationen. Ein cinematischer Auftakt – den zwei klassische Pianisten und ein klassisch ausgebildeter Schlagzeuger fabrizieren. Rami Khalifé und Francesco Tristano sowie Aymeric Westrich. Der Libanese Khalifé hat neben Einspielungen von Prokofiev, Brahms, Ravel und Mozart auch für Film und Tanztheater komponiert. Der Luxemburger Francesco Schlimé hat neben Aufnahmen von Bach, Debussy, Ravel und Berio auch zwei CDs zwischen Klassik und – Techno in seiner Diskografie. Khalifé und Tristano trafen sich 2000 in New York während ihres Studiums an der Julliard School Gemeinsam gingen sie in Clubs und entwarfen Techno- und House-inspirierte Stücke. 2001 komplettierte der bislang als HipHop-Produzent für Kery James und Tour-Schlagzeuger von Cassius aufgefallene Westrich das ungewöhnliche Trio. Seit dem Sonar Festival 2005, für das Francesco, Rami und Aymeric in fünf Tage ein Programm erarbeiteten, verbinden die drei als Aufgang repetitive Strukturen der elektronischen Tanzmusik mit improvisatorischen Anteilen und klassischen Strukturen. |