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Arthur Original Soundtrack – Various Artists – Sony Classical
Auch wenn man weder das 1981er
Original der Kömödie mit Dudley Moore noch das aktuelle Remake „Arthur –
Kein Kind von Traurigkeit“ mit Russell Brand rasend komisch findet –
interessant ist zumindest der in den USA auch auf CD
wiederveröffentlichte Original-Soundtrack des legendären Burt Bacharach.
Dessen 80er-Periode ist sicher nicht die stärkste, dennoch hat
es der Title Track „Arthur´s Theme (Best What You Can Do)“, damals
interpretiert von Christopher Cross, zum Klassiker gebracht und ist in einer respektvoll-langweiligen Version (von..äh… Fitz and
the Tantrums) auch auf dem neuen Soundtrack enthalten. Theodore Shapiros
Score hat es nicht auf die CD geschafft, man konzentiert sich ganz auf
die für das Remake geschriebenen neuen Popsongs. Viermal kommt Mark
Ronson zum Einsatz, dreimal zusammen mit Sänger Daniel Merriweather,
zweimal produziert Jon Brion Sänger Ben Gibbard. Macht im Ergebnis
zumeist dezent nostalgische Popsongs, die nicht vom Hocker hauen. Hübsch
gestaltete Booklet-Innenseiten immerhin (von Ji Y Ha / Vincent Masson).
http://wwws.warnerbros.de/arthur/index.html
Fernseh-Hits 2 Filmmusic Compilation – Various Artists – Hi-Hat – Neo / Sony Eine Sammlung bekannter Melodien aus dem nationalen TV gehört wohl in so ziemlich jede Musik-Sammlung. Was das deutsche Fernsehen angeht, gab es in den 60er- bis 80er Jahren, anders als heute, bemerkenswerte Komponisten und Arrangeure. Und wo die nicht zum Einsatz kamen, reicht oft schon der nostalgische Reiz und veschiedenste Jugenderinnerungen, um auch musikalisch maues oder bizarres Material in der Rückschau Glanz zu verleihen. Nach dem großen Erfolg der ersten ‚Fernseh-Hits‘
Doppel-CD schiebt Hi-Hat nun eine Fortsetzung mit gleich 44 weiteren Titelmelodien nach. Auf der Habenseite u.a. „Dalli Dalli“ von Heinrich Riethmüller (u.a. kongenialer Musik-/Synchronchef vieler Disney-Klassiker), „Der, Die, Das“ aus der „Sesamstraße“ von Ingfried Hoffmann, „Aktenzeichen XY“ von Ernst August Quelle oder die charmanten Intros des Orchesters Amper & Strittmatter für die populären Slapstick-Oldies wie „Männer Ohne Nerven“ oder „Väter der Klamotte“. Diese Treffer gleichen Nieten wie Diether Krebs & Beatrice Richter´s „Sketch Up“ oder Gitti & Erikas „Ciao Marco Ciao“ mehr als aus. Man verschmerzt auch, dass es auf der zweiten CD dünner wird und lässt die eine nachfolgende Generation bespaßenden „THKKG“ und „Fünf Freunde“-90er Melodien leichten Herzens weg. Gut, dass nur Originale Verwendung fanden – bedauerlich dagegen, dass es neben der Musikrecherche nicht auch für einige
erläuternde Liner Notes und ein bebildertes Booklet gereicht hat.
Metropolis Original Motion Picture Score – Composed by Gottfried Huppertz – Frank Strobel & Rundfunk-Symphonieorchester Berlin – Capriccio / Naxos
Die Weltersteinspielung der
rekonstruierten Originalpartitur des berühmten Stummfilmklassikers von Fritz Lang unter
der Leitung des Dirigenten und Filmmusikexperten Frank Strobel. Strobel führt auch im Booklet der jetzt vorliegenden CD aus, dass mit dem Fund 22 verschollen geglaubter Filmminuten 2008 endlich auch die umfangreich überlieferte Partitur von Gottfried Huppertz (1887-1937) zu ihrem vollen Recht kommen konnte, war doch Huppertz´ Musik integraler Teil von Langs filmischer Konzeption. „Die Wiedergeburt eines Jahrhundertfilms“ (FAZ). Die intensive Zusammenarbeit von ZDF, ARTE, dem unter Strobels Dirigat einspielenden Radio-Sinfonieorchester Berlin, Deutschlandradio Kultur, Europäischer Film-Philharmonie und der
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung machte neben den Aufnahmen für die vorliegende CD im Haus des Rundfunks in Berlin und der Parallel-Premiere während der Berlinale 2010 in Friedrichstadtpalast, Frankfurter Oper sowie vor dem Bandenburger Tor als Public Viewing bei Minusgraden auch möglich, dass die neue Fassung derzeit in ausgewählten Kinosälen erneut komplett gezeigt werden kann. |