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POP SPOTLIGHT 11-2019 - Robbie Robertson

 robbie robertson - sinematic

UMe/ Universal

pop 9 19.robie robertson

Das Cover- & Booklet-Artwork incl. Fotos stammt vom Meister selbst. Der Doppelvinyl-Version liegt ein 20-seitiges Buch mit Robertsons Bildern bei.


Die exzellente Studiomannschaft - Howie B. & Randy Kerber (keyb & org), Pino Palladino, Chris Dave & Jim Keltner (dr) - tut ihr Übriges. In der ergreifenden Ballade Once Were Brothers betrauert Robertson drei seiner The Band-Kollegen, das Stück ist der Titeltrack der gleichnamigen Doku, die das diesjährige Toronto-Filmfestival eröffnete und hoffentlich bald auch in Deutschland zu sehen sein wird. Fazit: Lieblingsalbum für den Herbst - hoffentlich nicht Robertsons letztes - zuletzt gingen 8 Jahre VÖ-Pause voraus.


http://robbie-robertson.com

 TIPP
 

"An offer you can´t refuse." Wie das Äquivalent zum dieser Tage startenden Al-Pacino/Robert De Niro/Joe Pesci-Altherren-Blockbuster The Irishman mutet nicht nur Shanghai Blues, die `chinese godfather´-Story auf Sinematic an, diesem grandiosen Spätwerk des kanadischen The Band- Mastermind Robbie Robertson. Kein Wunder, zeichnet Scorcese-Weggefährte Robertson doch tatsächlich für Titelthema, Score & den einen oder anderen `needle drop´ bei dessen dreistündigem Netflix-Opus verantwortlich. Auch der Sinematic-Opener wirkt wie ein Irishman-Themensong, mit dem irischen Urgestein Van Morrison (& Robertson) am Mikro und der Mobster-Titelzeile I Hear You Paint Houses (Slang für: Blutvergießen durch Auftragskiller) aus der dem Scorcese-Drama zugrundeliegenden Frank Sheeran-Biografie). Robertson raunt, wispert und knarzt sich in der Folge durch weitere großartige, angedüsterte Tracks wie Dead End Kid, Hardwired, Let Love Reign oder das starke Duett Walk in Beauty Way mit Laura Satterfield, Nichte von Rita Coolidge und wie Robertson und Keyboarder Jim Wilson mit indianischen Wurzeln.

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